Was ist ein Entzündungshemmer?
Entzündungshemmer ist ein Oberbegriff für verschiedene Wirkstoffe, die die Bildung oder Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen im Körper hemmen. Dazu gehören zum Beispiel nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Aspirin, aber auch Kortison oder natürliche Substanzen wie Omega-3-Fettsäuren oder Kurkuma. Entzündungshemmer können als Tabletten, Salben, Spritzen oder Futterzusätze verabreicht werden.
Welche Vorteile haben Entzündungshemmer für Hunde?
Entzündungshemmer können Hunden helfen, die unter akuten oder chronischen Entzündungen leiden. Sie können die Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und die Lebensqualität erhöhen. Entzündungshemmer können auch bei bestimmten Infektionen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, um das Immunsystem zu regulieren. Entzündungshemmer können zudem vorbeugend wirken, indem sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs senken.
Welche Nachteile haben Entzündungshemmer für Hunde?
Entzündungshemmer sind nicht ohne Nebenwirkungen. Sie können die Magenschleimhaut reizen und zu Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren oder Durchfall führen. Sie können auch die Nierenfunktion beeinträchtigen und zu Wassereinlagerungen, Bluthochdruck oder Nierenversagen führen. Sie können außerdem die Blutgerinnung hemmen und zu Blutungen oder Blutergüssen führen. Entzündungshemmer können auch mit anderen Medikamenten interagieren und deren Wirkung verstärken oder abschwächen. Entzündungshemmer sind daher nicht für alle Hunde geeignet und sollten nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.