Symptome von Tollwut bei Hunden
Die Symptome von Tollwut bei Hunden können je nach Stadium der Krankheit variieren. Es gibt drei Hauptstadien: das Prodromalstadium, das Exzitationsstadium und das Paralysestadium.
Prodromalstadium
Das Prodromalstadium ist die erste Phase der Tollwut und dauert etwa zwei bis drei Tage. In dieser Phase zeigen die Hunde Verhaltensänderungen wie Unruhe, Angst, Fieber, Appetitlosigkeit oder vermehrtes Speicheln. Sie können auch empfindlich auf Licht, Geräusche oder Berührungen reagieren.
Exzitationsstadium
Das Exzitationsstadium ist die zweite Phase der Tollwut und dauert etwa zwei bis vier Tage. In dieser Phase zeigen die Hunde Anzeichen von Aggression, Hyperaktivität, Zittern oder Krämpfen. Sie können auch versuchen, Gegenstände oder andere Tiere anzuknabbern oder zu beißen. Dies ist die Phase, in der die Hunde am ansteckendsten sind.
Paralysestadium
Das Paralysestadium ist die dritte und letzte Phase der Tollwut und dauert etwa zwei bis vier Tage. In dieser Phase verlieren die Hunde die Kontrolle über ihre Muskeln und können nicht mehr schlucken, kauen oder atmen. Sie können auch Lähmungen im Gesicht oder in den Gliedmaßen entwickeln. Dies führt schließlich zum Tod durch Atemstillstand oder Herzversagen.
Vorbeugung von Tollwut bei Hunden
Die beste Vorbeugung von Tollwut bei Hunden ist die Impfung. Die Impfung schützt die Hunde vor einer Infektion mit dem Virus und verhindert, dass sie die Krankheit auf andere Tiere oder Menschen übertragen. Die Impfung sollte nach den Empfehlungen des Tierarztes durchgeführt werden, in der Regel im Alter von 12 Wochen und dann alle ein bis drei Jahre.
Neben der Impfung solltest du auch vermeiden, dass dein Hund Kontakt zu wilden oder streunenden Tieren hat, die möglicherweise mit Tollwut infiziert sind. Wenn dein Hund gebissen oder gekratzt wird, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen und die Wunde desinfizieren.
Behandlung von Tollwut bei Hunden
Leider gibt es keine wirksame Behandlung von Tollwut bei Hunden, sobald sie Symptome zeigen. Die Krankheit ist fast immer tödlich und es gibt keine Heilung. Die einzige Möglichkeit ist, das Leiden des Hundes zu lindern und ihn vor weiteren Schmerzen zu bewahren. Dazu kann eine Euthanasie notwendig sein.