Was ist die Flamingoblume?
Die Flamingoblume (Anthurium) gehört zur Familie der Aronstabgewächse und stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Sie wird auch Schleifenblume oder Schweiflilie genannt und umfasst mehr als 1000 verschiedene Arten. Charakteristisch für die Flamingoblume sind ihre auffälligen Blüten, die aus einem farbigen Hochblatt (Spatha) und einem langen Blütenboden (Spadix) bestehen. Die Farben der Blüten reichen von Weiß über Rosa bis hin zu Rot und Violett. Die Blätter der Flamingoblume sind meist dunkelgrün, herzförmig und glänzend.
Warum ist die Flamingoblume für Hunde giftig?
Die Flamingoblume enthält in allen Pflanzenteilen so genannte Calciumoxalatkristalle, die bei Kontakt mit den Schleimhäuten oder der Haut zu Reizungen führen können. Wenn ein Hund an der Flamingoblume knabbert oder sie frisst, können die Kristalle zu Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Blasenbildung oder Entzündungen im Maul, im Rachen oder im Magen-Darm-Trakt führen. Außerdem kann es zu Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit kommen. In schweren Fällen kann es sogar zu Atemnot, Krämpfen oder Nierenversagen kommen.
Wie kann man die Flamingoblume sicher in der Wohnung halten?
Wenn du einen Hund hast und trotzdem nicht auf die Flamingoblume verzichten möchtest, solltest du einige Vorsichtsmaßnahmen treffen, um deinen Liebling zu schützen. Hier sind einige Tipps:
- Stelle die Flamingoblume an einen Ort, den dein Hund nicht erreichen kann, zum Beispiel auf eine hohe Kommode oder ein Regal.
- Schneide regelmäßig die verwelkten Blüten und Blätter ab und entsorge sie sicher im Müll.
- Achte darauf, dass keine Pflanzenteile auf den Boden fallen oder heruntergezogen werden können.
- Erziehe deinen Hund, Pflanzen nicht anzuknabbern oder zu fressen.
- Beobachte deinen Hund nach dem Kontakt mit der Flamingoblume und suche bei Vergiftungserscheinungen sofort einen Tierarzt auf.