Die Wirkung von Cumarin auf den Hund
Cumarin selbst ist für Hunde nur wenig giftig. Es kann jedoch zu Leberschäden führen, wenn dein Hund Cumarin in hohen Dosen oder über einen längeren Zeitraum aufnimmt. Außerdem kann Cumarin die Blutgerinnung hemmen und so zu inneren Blutungen führen. Dies ist besonders gefährlich, wenn dein Hund Rattengift frisst, das häufig Cumarinderivate enthält. Symptome einer Rattengiftvergiftung sind Erbrechen, Schleimhautreizungen, Benommenheit und blasse Schleimhäute. Sie treten in der Regel erst nach drei bis fünf Tagen auf.
Vorteile von Cumarin für Hunde
Für Hunde hat Cumarin auch positive Wirkungen. Es kann zum Beispiel die Verdauung fördern und gegen Blähungen helfen. Außerdem wirkt es antibakteriell und entzündungshemmend. Außerdem kann es die Stimmung deines Hundes verbessern und ihm ein gutes Gefühl geben.
Wie viel Cumarin darf mein Hund fressen?
Die Menge an Cumarin, die dein Hund unbedenklich zu sich nehmen kann, hängt von seinem Körpergewicht ab. Laut einer Studie liegt der Grenzwert bei 0,1 mg Cumarin pro kg Körpergewicht und Tag. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein 10 kg schwerer Hund etwa 1 mg Cumarin pro Tag vertragen kann. Das entspricht ungefähr einem halben Teelöffel Zimt.