Was macht Eibe so giftig für Hunde?
Eibe enthält in allen Teilen der Pflanze, außer in den roten Samenmanteln der Beeren, ein starkes Gift namens Taxin. Taxin wirkt auf das Herz und das Nervensystem von Hunden und kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Dazu gehören unter anderem:
Die Symptome können schon nach wenigen Minuten oder Stunden auftreten, je nachdem wie viel Eibe der Hund gefressen hat. Schon wenige Gramm können für einen Hund tödlich sein. Deshalb ist es wichtig, bei Verdacht auf eine Eibenvergiftung sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
Wie kann man eine Eibenvergiftung bei Hunden vermeiden?
Die beste Vorbeugung ist natürlich, Eibe aus dem eigenen Garten zu entfernen oder zumindest so zu sichern, dass der Hund nicht an die Pflanze herankommt. Wenn du mit deinem Hund spazieren gehst, achte darauf, dass er nichts vom Boden aufnimmt oder an unbekannten Pflanzen knabbert. Erziehe deinen Hund, nur das zu fressen, was du ihm gibst oder erlaubst.
Gibt es auch Vorteile von Eibe für Hunde?
Eibe ist nicht nur eine Gefahr für Hunde, sondern auch eine Heilpflanze für Menschen. In der Naturheilkunde wird Eibe zum Beispiel bei Rheuma, Gicht oder Krebs eingesetzt. Allerdings nur unter strenger ärztlicher Aufsicht und in sehr geringen Dosen. Für Hunde gibt es keine bekannten Vorteile von Eibe und auch keine sichere Dosierung. Deshalb solltest du deinem Hund niemals Eibe geben oder ihn damit behandeln.