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Essenzen

Eine Darstellung von Essenzen

Essenzen sind flüssige Extrakte aus Pflanzen, die eine bestimmte Wirkung auf den Körper oder die Psyche von Menschen und Tieren haben sollen. Sie werden meist oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen. Es gibt verschiedene Arten von Essenzen, wie zum Beispiel Bachblüten, ätherische Öle oder Kräuteressenzen.

Bachblüten für Hunde

Bachblüten sind nach dem Arzt Edward Bach benannt, der 38 verschiedene Blütenessenzen entwickelt hat, die jeweils einem negativen Gemütszustand zugeordnet sind. Die Bachblüten sollen das Gleichgewicht zwischen Seele und Persönlichkeit kräftigen und dadurch auch Krankheiten heilen und die Gesundheit fördern können.

Bachblüten werden oft bei Verhaltensstörungen, Angst oder Stress eingesetzt. Zum Beispiel können sie helfen, wenn:

  • dein Hund aggressiv oder gereizt ist
  • dein Hund Trennungsangst hat oder vor lauten Geräuschen Angst hat
  • dein Hund vor dem Tierarzt oder langen Autofahrten nervös ist

Die Bachblüten werden entweder direkt ins Maul getropft, ins Trinkwasser gemischt oder auf die Haut gesprüht. Die Dosierung hängt von der Größe und dem Gewicht des Hundes ab, aber meist werden 2 bis 4 Tropfen pro Blütenessenz empfohlen.

Vorteile von Bachblüten für Hunde

  • Sie sind natürlich und haben keine Nebenwirkungen
  • Sie sind einfach anzuwenden und können mit anderen Therapien kombiniert werden
  • Sie können individuell auf den Hund abgestimmt werden

Nachteile von Bachblüten für Hunde

  • Sie haben keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung
  • Sie können nicht als Ersatz für eine tierärztliche Behandlung dienen
  • Sie können teuer sein

Ätherische Öle für Hunde

Ätherische Öle sind konzentrierte Pflanzenextrakte, die einen intensiven Duft haben. Sie werden meist in der Aromatherapie verwendet, um das Wohlbefinden zu steigern oder Beschwerden zu lindern. Ätherische Öle können auch bei Hunden angewendet werden, aber nur mit Vorsicht und in geringer Dosierung.

Ätherische Öle können zum Beispiel helfen, wenn:

Die ätherischen Öle werden entweder verdünnt mit einem Trägeröl (wie Kokosöl oder Arganöl) auf die Haut aufgetragen, in einem Diffusor vernebelt oder in einem Spray versprüht. Die Dosierung hängt von der Art des Öls und der Größe des Hundes ab, aber meist werden 1 bis 2 Tropfen pro 10 ml Trägeröl empfohlen.

Vorteile von ätherischen Ölen für Hunde

  • Sie sind natürlich und haben eine vielseitige Wirkung
  • Sie können das Fell pflegen und Parasiten abwehren
  • Sie können das Verhalten und die Stimmung des Hundes positiv beeinflussen

Nachteile von ätherischen Ölen für Hunde

  • Sie können giftig sein, wenn sie falsch dosiert oder angewendet werden
  • Sie können allergische Reaktionen oder Reizungen auslösen
  • Sie können den Geruchssinn des Hundes überfordern

Essenzen für Hunde können eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Tiermedizin sein, wenn sie richtig ausgewählt und angewendet werden. Sie sollen das Wohlbefinden des Hundes steigern und ihm bei verschiedenen Beschwerden helfen. Allerdings sollte man immer darauf achten, dass die Essenzen für Hunde geeignet sind, dass sie nicht überdosiert werden und dass sie nicht als Ersatz für eine tierärztliche Behandlung dienen. 


Erfahre noch mehr über Essenzen

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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