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Helmbohne

Eine Darstellung von Helmbohne

Die Helmbohne (Lablab purpureus) ist eine tropische Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die auch als Indische Bohne, Ägyptische Bohne oder Hyazinthbohne bekannt ist. Sie ist nahe mit anderen Bohnenarten verwandt und wird hauptsächlich in Afrika, Südostasien und Indien als Nutzpflanze angebaut. Die Helmbohne verdankt ihren Namen den helmartigen Wülsten an den Samen, die in langen, purpurfarbenen Hülsen wachsen. Die Blüten sind rosa bis violett oder weiß und verströmen einen angenehmen Duft. Die Helmbohne ist eine Kletterpflanze, die bis zu 10 m hoch klettern kann. Sie verträgt hohe Temperaturen, aber keinen Frost.

Was ist das Besondere an der Helmbohne?


Die Helmbohne ist eine vielseitige Pflanze, die sowohl als Futtermittel als auch als Nahrungsmittel verwendet werden kann. Die unreifen Hülsen und Samen sowie die reifen Samen können gekocht gegessen werden. Die Samen enthalten viel Eiweiß und Kohlenhydrate und sind daher eine gute pflanzliche Eiweißquelle. Die Blätter und Blüten können als Gemüse oder Salat verwendet werden. Die Wurzeln können als Heilmittel verwendet werden. Außerdem verbessert die Pflanze die Bodenqualität, indem sie Stickstoff bindet und Unkraut unterdrückt.

Ist die Helmbohne für Hunde geeignet?

Helmbohnen können auch für Hunde interessant sein, wenn sie richtig zubereitet werden. Die rohen Samen und Hülsen sind giftig, da sie cyanogene Glykoside enthalten, die Blausäure freisetzen können. Das Gift wird jedoch durch Kochen zerstört. Auch die Giftigkeit ist je nach Sorte sehr unterschiedlich. Weiße Blüten und helle Samen sind meist weniger giftig als violette Blüten und dunkle Samen.


Die gekochten Hülsen und Samen können Hunden als Ergänzung zum Fleisch gegeben werden, um den Eiweißbedarf zu decken. Sie enthalten außerdem Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium. Sie kann auch zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und zur Stärkung des Immunsystems beitragen.


Die Blätter und Blüten können auch gekocht oder gedünstet als Gemüsebeilage verwendet werden. Sie sind reich an Vitamin A, C und K sowie an Antioxidantien.

Gibt es auch Nachteile oder Risiken der Helmbohne?

Helmbohnen sind nicht für jeden Hund geeignet. Einige Hunde können allergisch auf die Pflanze reagieren oder Magen-Darm-Beschwerden bekommen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Helmbohne nicht mit anderen giftigen Pflanzen wie der Glyzinie oder der Wickenbohne verwechselt wird.

Die Helmbohne sollte auch nicht in großen Mengen gefüttert werden, da sie Blähungen verursachen kann. Außerdem kann sie den Harnsäurespiegel erhöhen und für Hunde mit Gicht oder Nierenproblemen schädlich sein.

Hülsenfrüchte sollten immer gut gekocht werden, um das Gift zu zerstören. Rohe oder unzureichend gekochte Hülsen oder Samen können zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Atemnot oder Krämpfen führen.

 

Helmbohnen sind eine exotische Zutat für Hunde mit vielen Vorteilen, aber auch einigen Nachteilen. Sie kann als pflanzliche Eiweißquelle dienen und die Gesundheit fördern.


Erfahre noch mehr über Helmbohne

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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