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Ume

(Weitergeleitet von Japanische Pflaume)
Eine Darstellung von Japanische Pflaume

Ume ist eine Aprikosenart, die in China, Korea und Japan wächst. Sie wird auch Japanische Aprikose oder Japanische Pflaume genannt. Die Früchte sind sehr sauer und werden meistens eingelegt oder zu einem Likör verarbeitet. Ume hat viele gesundheitliche Vorteile, aber auch einige Nachteile für Hunde. In diesem Artikel erfährst du, was Ume ist, wie du sie deinem Hund füttern kannst und worauf du achten solltest.

Was ist Ume?

Ume gehört zur Familie der Rosengewächse und ist eng mit der Aprikose verwandt. Die Früchte sind grün bis gelb und haben einen Durchmesser von etwa 3 bis 4 cm. Sie reifen am Baum nie ganz aus, sondern fallen teilweise grün vom Baum. Sie schmecken extrem sauer und sind roh ungenießbar.

Die Ume-Früchte werden traditionell in der Sonne getrocknet und dann mit Salz eingelegt. Diese werden Umeboshi genannt, was "getrocknete Ume" bedeutet. Umeboshi sind sehr haltbar und werden in der japanischen Küche als Würzmittel oder Beilage verwendet. Sie haben einen salzig-sauren Geschmack und eine rote Farbe, die durch die Zugabe von Shiso-Blättern entsteht.

Eine andere Verwendung von Ume ist die Herstellung von Umeshu, einem Fruchtlikör. Dazu werden die frischen oder getrockneten Ume-Früchte mit Zucker und Alkohol angesetzt und mehrere Monate ziehen gelassen. Umeshu hat einen süß-sauren Geschmack und einen Alkoholgehalt von etwa 10 bis 15 Prozent.

Welche Vorteile hat Ume für Hunde?

Ume hat viele gesundheitliche Vorteile für Hunde, die auf ihren Inhaltsstoffen und ihrer Wirkung beruhen. Ume enthält viele Vitamine, Mineralstoffe, Fruchtsäuren und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, die Verdauung fördern, die Leber schützen und Entzündungen hemmen können.

Ume wirkt außerdem stark alkalisierend im Körper, das heißt, sie neutralisiert überschüssige Säuren im Blut und im Gewebe. Dies kann helfen, den pH-Wert des Körpers zu regulieren und Krankheiten wie Arthritis, Diabetes oder Krebs vorzubeugen.

Ume hat auch eine antibakterielle Wirkung, die vor allem gegen schädliche Bakterien im Mund und im Darm wirksam ist. Dies kann Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen, Durchfall oder Infektionen verhindern.

Welche Nachteile hat Ume für Hunde?

Ume hat auch einige Nachteile für Hunde, die auf ihrem hohen Salz- und Zuckergehalt sowie ihrem Alkoholgehalt beruhen. Zu viel Salz kann den Blutdruck erhöhen, den Flüssigkeitshaushalt stören und zu Nierenproblemen führen. Zu viel Zucker kann den Blutzuckerspiegel erhöhen, zu Übergewicht führen und das Risiko für Diabetes erhöhen. Zu viel Alkohol kann zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Atemnot oder Bewusstlosigkeit führen.

Daher sollte Ume nur in kleinen Mengen und gelegentlich an Hunde verfüttert werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Ume keine Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Farbstoffe enthält, die ebenfalls schädlich sein können.

Wie kann ich Ume meinem Hund füttern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Ume deinem Hund füttern kannst. Eine Möglichkeit ist, eine kleine Menge Umeboshi zu zerkleinern und unter das Futter zu mischen. Dies kann den Geschmack verbessern und die Verdauung anregen. Eine andere Möglichkeit ist, etwas Umeshu mit Wasser zu verdünnen und als Trinkwasser anzubieten. Dies kann den Durst stillen und das Immunsystem stärken.

Du kannst auch selbst Ume-Früchte kaufen und zu Hause verarbeiten. Dazu solltest du die Früchte gründlich waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Dann kannst du sie mit etwas Honig oder Agavendicksaft süßen und in einem Glasgefäß mit Wasser bedecken. Das Gefäß sollte an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden und regelmäßig geschüttelt werden. Nach einigen Wochen kannst du die Ume-Stücke abseihen und als Leckerli oder als Zugabe zum Futter verwenden. Das Ume-Wasser kannst du als Trinkwasser oder als Zugabe zum Futter verwenden.

 

Ume ist eine besondere Zutat für Hunde, die viele gesundheitliche Vorteile hat, aber auch einige Nachteile. Ume sollte daher nur in kleinen Mengen und gelegentlich an Hunde verfüttert werden. Ume kann den Geschmack des Futters verbessern, die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken, die Leber schützen und Entzündungen hemmen. Ume kann aber auch zu hohem Blutdruck, Nierenproblemen, Übergewicht, Diabetes oder Vergiftung führen. Ume kann als Umeboshi, Umeshu oder selbstgemachte Ume-Früchte verfüttert werden.


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Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊