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Knochen

Eine Darstellung von Knochen

Du liebst deinen Hund und möchtest ihm etwas Gutes tun? Dann hast du vielleicht schon mal darüber nachgedacht, ihm Knochen zu geben. Knochen sind schließlich ein natürlicher Bestandteil der Ernährung von Hunden und haben viele Vorteile. Aber sind Knochen wirklich so gesund und ungefährlich für deinen Vierbeiner? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die Vor- und Nachteile von Knochen für Hunde.

Welche Knochen darf dein Hund fressen?

Nicht alle Knochen sind gleich. Es gibt verschiedene Arten von Knochen, die sich in ihrer Größe, Form, Härte und Zusammensetzung unterscheiden. Je nachdem, welche Art von Knochen du deinem Hund gibst, kann das unterschiedliche Auswirkungen auf seine Gesundheit haben.

Generell gilt: Hunde dürfen nur rohe Knochen fressen. Gekochte oder gebratene Knochen können splittern und scharfe Kanten bilden, die den Magen-Darm-Trakt deines Hundes verletzen können. Außerdem können gekochte oder gebratene Knochen Salmonellen oder andere Bakterien enthalten.

Die besten rohen Knochen für Hunde sind weiche und fleischige Röhrenknochen, wie zum Beispiel Rippen-, Brust- oder Schulterknochen vom Rind oder Lamm. Diese Knochen enthalten viel Knorpel und Bindegewebe, die gut verdaulich sind und wichtige Nährstoffe wie Kalzium liefern. Außerdem sorgen diese Knochen für ein stärkeres Gebiss und eine natürliche Zahnreinigung bei deinem Hund.

Du solltest deinem Hund jedoch keine harten oder spitzen Mark- oder Geweihknochen geben. Diese können die Zähne deines Hundes abnutzen oder sogar abbrechen. Auch Knochensplitter können gefährlich sein und zu Verstopfungen oder inneren Blutungen führen.

Besonders vorsichtig solltest du mit Knochen vom Geflügel oder Hasen sein

. Diese sind sehr dünn und brüchig und können leicht splittern. Wenn du deinem Hund trotzdem Geflügel- oder Hasenknochen geben möchtest, dann nur unter Aufsicht und am besten mit viel Fleisch daran.

Wie viel Knochen darf dein Hund fressen?

Die Menge an Knochen, die dein Hund fressen darf, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören das Alter, die Größe, das Gewicht und der Gesundheitszustand deines Hundes sowie die Art der sonstigen Ernährung.

Als Faustregel kannst du davon ausgehen, dass Knochenteile etwa 10 bis 15 Prozent der täglichen Futterration ausmachen sollten. Das entspricht etwa einem bis zwei Röhrenknochen pro Woche für einen mittelgroßen Hund.

Du solltest jedoch immer darauf achten, wie dein Hund auf die Knochenergänzung reagiert. Wenn er zum Beispiel Durchfall bekommt oder sich erbricht, dann solltest du ihm weniger oder gar keine Knochenteile mehr geben.

Auch wenn dein Hund an bestimmten Krankheiten leidet (wie zum Beispiel Nierenproblemen), dann solltest du vorher mit dem Tierarzt sprechen mit dem Tierarzt sprechen, ob und wie viel Knochen er fressen darf.

Wie verfütterst du Knochen an deinen Hund?

Wenn du dich entschieden hast, deinem Hund Knochen zu geben, dann solltest du einige Tipps beachten, um die Fütterung sicher und angenehm zu gestalten.

  • Wähle die passende Größe und Form des Knochens aus. Der Knochen sollte groß genug sein, dass dein Hund ihn nicht ganz verschlucken kann. Er sollte auch keine spitzen Enden oder scharfen Ecken haben.
  • Gib deinem Hund den Knochen nur unter Aufsicht. Beobachte deinen Hund beim Fressen und greife ein, wenn er Probleme hat oder sich verschluckt.
  • Gib deinem Hund den Knochen auf einer sauberen Unterlage. So vermeidest du, dass der Knochen Schmutz oder Bakterien aufnimmt.
  • Entferne den Knochen nach einer gewissen Zeit. Lass deinen Hund nicht zu lange an dem Knochen kauen, sonst kann er sich überfressen oder den Magen reizen. Außerdem kann der Knochen ranzig werden oder Schimmel ansetzen.
  • Reinige das Maul deines Hundes nach dem Fressen. Mit einem feuchten Tuch kannst du die Reste des Knochens aus dem Maul entfernen und so Zahnsteinbildung vorbeugen.

Knochen können eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung deines Hundes sein, wenn du sie richtig auswählst und verfütterst. Sie liefern wichtige Nährstoffe wie Kalzium und fördern die Zahngesundheit und das Wohlbefinden deines Vierbeiners.


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Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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