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Alfalfa

(Weitergeleitet von Luzerneklee)
Eine Darstellung von Luzerneklee

Alfalfa ist eine Pflanze, die vor allem als Futter für Nutztiere bekannt ist. Aber wusstest du, dass Alfalfa auch für Hunde gesund sein kann? In diesem Artikel erfährst du, was Alfalfa ist, welche Vorteile und Nachteile es hat und wie du es deinem Hund füttern kannst.

Was ist Alfalfa?

Alfalfa (Medicago sativa) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie wird auch Luzerne oder Ewiger Klee genannt. Alfalfa hat lange Wurzeln, die bis zu vier Meter tief in den Boden reichen können. Dadurch kann sie viele Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. Alfalfa hat grüne Blätter und lila Blüten, die Bienen anziehen. Die Pflanze wird meist als Heu oder Silage geerntet und an Kühe, Pferde oder Schafe verfüttert.

Welche Vorteile hat Alfalfa für Hunde?

Alfalfa hat viele Vorteile für Hunde, die auf seinen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Proteinen und Ballaststoffen zurückzuführen sind. Hier sind einige Beispiele:

  • Alfalfa kann die Verdauung fördern, da es die Darmflora unterstützt und Verstopfung vorbeugt.
  • Alfalfa kann das Immunsystem stärken, da es Vitamin C, E und K sowie Beta-Carotin enthält. Diese Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen und Entzündungen.
  • Alfalfa kann die Knochen und Gelenke stärken, da es Kalzium, Magnesium, Phosphor und Silizium enthält. Diese Mineralien sind wichtig für den Knochenaufbau und die Knorpelbildung.
  • Alfalfa kann das Fell und die Haut verbessern, da es Biotin, Zink und Kupfer enthält. Diese Spurenelemente sind wichtig für die Bildung von Keratin, dem Hauptbestandteil von Haaren und Nägeln.
  • Alfalfa kann den Blutzucker regulieren, da es einen niedrigen glykämischen Index hat. Das bedeutet, dass es den Blutzuckerspiegel nicht schnell ansteigen lässt. Das kann vor allem für Hunde mit Diabetes oder Übergewicht hilfreich sein.

Welche Nachteile hat Alfalfa für Hunde?

Alfalfa hat auch einige Nachteile für Hunde, die auf seinen hohen Gehalt an Eiweiß und Kalzium zurückzuführen sind. Hier sind einige Beispiele:

  • Alfalfa kann zu Blähungen führen, da es viel Gas im Darm produziert. Das kann vor allem für Hunde mit empfindlichem Magen oder Darm unangenehm sein.
  • Alfalfa kann zu Nierensteinen führen, da es viel Oxalat enthält. Das ist eine Substanz, die sich mit Kalzium verbindet und Kristalle bildet. Diese Kristalle können die Nieren schädigen oder blockieren.
  • Alfalfa kann zu Schilddrüsenproblemen führen, da es viel Jod enthält. Das ist ein Mineral, das die Produktion von Schilddrüsenhormonen beeinflusst. Zu viel oder zu wenig Jod kann zu einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse führen.
  • Alfalfa kann zu Wechselwirkungen mit Medikamenten führen, da es Saponine enthält. Das sind Substanzen, die die Aufnahme oder Ausscheidung von Medikamenten beeinflussen können. Das kann zu einer Über- oder Unterdosierung führen.

Wie kannst du deinem Hund Alfalfa füttern?

Wenn du deinem Hund Alfalfa füttern möchtest, solltest du einige Dinge beachten:

  • Füttere nur kleine Mengen von Alfalfa als Ergänzung zum normalen Futter. Eine Faustregel ist etwa ein Teelöffel pro 10 Kilogramm Körpergewicht pro Tag.
  • Füttere nur frisches oder getrocknetes Alfalfa in Bio-Qualität. Vermeide konserviertes oder fermentiertes Alfalfa.

Alfalfa ist eine mehrjährige Pflanze aus der Hülsenfrüchtefamilie, auch bekannt als Luzerne oder Ewiger Klee. Sie enthält viele Nährstoffe und hat Vorteile für Hunde wie die Förderung der Verdauung, Stärkung des Immunsystems, Verbesserung von Knochen, Gelenken, Haut und Fell. Allerdings kann zu viel Alfalfa Blähungen, Nierensteine, Schilddrüsenprobleme und Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen. Wenn du deinem Hund Alfalfa füttern möchtest, sollte dies in kleinen Mengen und in frischer oder getrockneter Bio-Qualität erfolgen.


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Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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