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Mädesüß

Eine Darstellung von Mädesüß

Mädesüß ist eine in Europa und Asien heimische Pflanze, die oft an Flussufern oder auf feuchten Wiesen wächst. Die Blüten sind weiß oder rosa und duften süßlich. In der Volksmedizin wird Mädesüß seit Jahrhunderten gegen verschiedene Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder Rheuma eingesetzt. Doch ist Mädesüß auch für Hunde geeignet? In diesem Artikel erfährst du mehr über die Wirkung, die Anwendung und mögliche Risiken von Mädesüß für deinen Vierbeiner.

Wie wirkt Mädesüß?

Mädesüß enthält verschiedene Inhaltsstoffe, die eine heilende Wirkung haben können. Die wichtigsten sind Salizylsäure und Flavonoide. Salicylsäure ist eine Vorstufe von Aspirin und wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Flavonoide sind Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und das Immunsystem stärken können. Mädesüß kann daher Hunden helfen, die unter Schmerzen oder Entzündungen leiden, z. B. bei Arthrose, Zahnfleischentzündungen oder Hautproblemen.

Wie kann man Mädesüß verwenden?

Mädesüß kann in verschiedenen Formen verwendet werden, je nachdem, was behandelt werden soll. Die gebräuchlichsten sind

  • Tee: Aus den getrockneten Blüten oder Blättern des Mädesüß kann ein Tee zubereitet werden, der dem Hund ins Trinkwasser gemischt oder mit einer Spritze ins Maul gegeben wird. Die empfohlene Dosierung beträgt etwa einen Teelöffel pro Tasse Wasser. Der Tee sollte nicht länger als zwei Wochen hintereinander gegeben werden.
  • Tinktur: Man kann auch eine alkoholische Tinktur aus Mädesüß herstellen oder kaufen, die man dem Hund direkt ins Maul gibt oder unter das Futter mischt. Die empfohlene Dosierung beträgt etwa ein Tropfen pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Die Tinktur sollte nicht länger als zwei Wochen hintereinander gegeben werden.
  • Salbe: Aus den frischen oder getrockneten Blüten oder Blättern des Mädesüß kann man eine Salbe herstellen oder kaufen, die man auf die betroffenen Hautstellen aufträgt. Die Salbe kann helfen, Juckreiz, Rötungen und Schwellungen zu lindern.

Welche Nebenwirkungen kann Mädesüß haben?

Mädesüß ist ein natürliches Heilmittel, aber das bedeutet nicht, dass es keine Nebenwirkungen haben kann. Vor allem sollte man darauf achten, dass man dem Hund nicht zu viel Mädesüß gibt oder es mit anderen Medikamenten kombiniert. Mögliche Nebenwirkungen sind

  • Magen-Darm-Beschwerden: Da Mädesüß die Magenschleimhaut reizen kann, kann es zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass der Hund genügend Wasser trinkt und bei empfindlichem Magen kein Mädesüß gegeben werden.
  • Störungen der Blutgerinnung: Da Mädesüß die Blutgerinnung hemmen kann, kann es zu Blutungen oder Blutergüssen kommen. Daher sollte Mädesüß nicht gegeben werden, wenn der Hund zu Blutungen neigt oder blutverdünnende Medikamente einnimmt.
  • Allergische Reaktionen: Da Mädesüß zu den Rosengewächsen gehört, kann es bei Hunden, die allergisch auf diese Pflanzenfamilie reagieren, zu Hautausschlägen, Atemnot oder Schock kommen. Daher sollte immer ein Allergietest durchgeführt werden, bevor man dem Hund Mädesüß gibt.

Mädesüß ist eine Pflanze mit vielen positiven Eigenschaften für Hunde. Es kann Schmerzen und Entzündungen lindern und das Immunsystem unterstützen. Allerdings sollte man immer vorsichtig sein und auf die richtige Dosierung und Anwendung achten. Außerdem sollte man immer einen Tierarzt konsultieren, bevor man dem Hund Mädesüß gibt, um mögliche Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen auszuschließen.


Erfahre noch mehr über Mädesüß

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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