Was ist Wasabi?
Wasabi (Eutrema japonicum) ist eine Pflanzenart, die in Japan heimisch ist. Sie wächst in sumpfigem Gelände am Rand von Fließgewässern und bildet fleischige Rhizome aus, die als Gewürz verwendet werden. Die Rhizome werden auf einem Holzbrettchen mit Haifischhaut gerieben, um die grüne Paste zu erzeugen. Wasabi enthält Senföle, die für die Schärfe verantwortlich sind. Diese verflüchtigen sich aber schnell durch Oxidation, daher sollte Wasabi frisch zubereitet und rasch verzehrt werden.
Welche Vorteile hat Wasabi für Hunde?
Wasabi hat einige positive Effekte auf die Gesundheit von Hunden. Die Senföle wirken antimikrobiell und können das Wachstum von schädlichen Bakterien, Viren, Pilzen und Hefen hemmen oder abtöten. Das kann vor allem bei Infektionen der oberen Atemwege oder der Harnwege hilfreich sein. Außerdem fördert Wasabi die Verdauung und stabilisiert sie. Wasabi soll auch das Immunsystem stimulieren und die Zahl der Abwehrzellen erhöhen. Zudem soll Wasabi die Leber entgiften und eine entschlackende Wirkung haben. Als Genussmittel sollte man Wasabi nicht anwenden!
Welche Nachteile hat Wasabi für Hunde?
Wasabi ist ein sehr scharfes Gewürz, das nicht jedem Hund schmeckt oder bekommt. Zu viel Schärfe kann zu Reizungen der Schleimhäute im Mund, in der Nase und im Rachen führen. Das kann zu Niesen, Husten, Tränen oder Erbrechen führen. Außerdem kann zu viel Schärfe auch Magenprobleme wie Sodbrennen, Magenschmerzen oder Durchfall verursachen. Wasabi sollte daher nur in kleinen Mengen und verdünnt mit Wasser oder Joghurt an Hunde verfüttert werden. Man sollte auch darauf achten, dass der Hund genug Wasser trinkt, um die Schärfe auszuspülen.