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Ernährung

Hundefutter-Test: „Liebling’s Mahlzeit Angus Rind & Kürbis“ von GranataPet

Die Dose von vorne
Die Dose von vorne
Wenn dein Hund sensibel ist und beim Futter gern mal die Nase rümpft, wirst du vermutlich ständig auf der Suche nach Dosen sein, die er wirklich gern frisst – ohne dass du dabei ein komisches Bauchgefühl haben musst. Genau mit diesem Blick haben wir uns „Liebling’s Mahlzeit Angus Rind & Kürbis“ von GranataPet vorgenommen. Testfresserin war unsere 10-jährige Hündin Ylvie (20 kg, eher wählerisch und empfindlich), die dieses Futter – so viel kann ich vorwegnehmen – in Rekordzeit inhaliert hat. Schauen wir uns aber in Ruhe an, was wirklich drinsteckt, wie transparent der Hersteller arbeitet und ob der Preis zur gebotenen Qualität passt.

Wer steckt hinter GranataPet?

GranataPet ist eine Marke der Fox4Pets GmbH & Co. KG aus dem Allgäu (Sitz in Dietmannsried/Kempten, Bayern), also ein mittelständisches Unternehmen aus Süddeutschland mit unter 50 Mitarbeitenden laut Unternehmensprofil.

Die GranataPet-Story startet Mitte der 2000er: 2025 feierte die Marke ihr 20-jähriges Jubiläum, der Ursprung geht auf 2005 zurück, als der Gründer begann, seiner eigenen Hündin Granatapfelkerne ins Futter zu mischen. 2008 folgten dann die ersten Hundeprodukte unter dem Dach von Fox4Pets.

Philosophie:
GranataPet positioniert sich klar im „Premium/ artgerecht“-Segment:

  • natürliche, artgerechte Ernährung für Hunde & Katzen
  • alle Zutaten nach Herstellerangaben in Lebensmittelqualität, aus sorgfältig ausgewählten Quellen
  • konsequent getreidefrei, ohne Zuckerzusatz, ohne künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, ohne Gentechnik
  • Fokus auf Nachhaltigkeit (regionaler Rohwareneinkauf, Produktion in Deutschland/Österreich/Schweiz, zertifizierte Herstellungsbetriebe mit HACCP, IFS, BRC).

Produziert wird laut Hersteller in Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz, beim getesteten Produkt steht explizit „Hergestellt in Deutschland“. Ob die Produktionsstätten komplett eigen sind oder mit Lohnherstellern gearbeitet wird, wird nicht eindeutig gesagt – es bleibt bei „unsere Produktionsstandorte“ und „unsere Herstellungsbetriebe“.

Zum Sortiment gehören Nass- und Trockenfutter sowie Snacks und Öle für Hunde und Katzen, mit verschiedenen Linien wie „Liebling’s Mahlzeit“, „Natural Taste“, „Mini Royal“ und mehr.

Insgesamt wirkt der Hersteller professionell, eher klein bis mittelgroß, mit deutlich formulierter Qualitäts- und Nachhaltigkeits-Story.

Deklaration & Zusammensetzung – was steckt drin?

Zusammensetzung laut Hersteller (in absteigender Reihenfolge):

Dazu kommen die analytischen Bestandteile:

Zusatzstoffe je kg:Vitamin D3, Zink, Mangan, Jod.

Hochwertig oder minderwertig?

Ein paar typische „Alarmzeichen“ für minderwertiges Futter wären z.B.:

Das haben wir hier nicht. Stattdessen:

  • Klar benanntes Angus-Rind mit genauer Angabe der verwendeten Teile (Muskelfleisch, Herz, Leber, Lunge, Pansen)
  • Kein Getreide, kein Soja, kein Zucker
  • Gemüse und Obst in moderaten Mengen
  • Deklaration mit Prozentangaben für alle Zutaten

Das deutet klar auf ein hochwertiges Nassfutter hin – mit einem kleinen, aber wichtigen „Aber“:

Die Angabe „65 % Angus-Rindfleisch (Muskelfleisch, Herz, Leber, Lunge, Pansen)“ sagt nicht, wie viel davon wirklich Muskelfleisch ist und wie hoch der Anteil der Innereien. Das ist bei vielen Premium-Dosen ähnlich, aber aus Sicht eines sehr kritischen Futter-Nerds wäre eine weitere Aufschlüsselung (z.B. „x % Muskelfleisch, y % Herz …“) wünschenswert.

Trotzdem: Im Vergleich zum Markt ist die Deklaration überdurchschnittlich transparent.

Die einzelnen Zutaten – wofür sind sie gut?

Tierische Bestandteile

  • Muskelfleisch (Rind)
    Liefert hochwertiges, gut verdauliches Protein und Energie. Hauptbaustoff für Muskeln, Organe, Enzyme – also die Basis dessen, was dein Hund täglich braucht.
  • Herz (Rind)
    Herz ist technisch ein Muskel, aber nährstoffreich: viel Protein, Taurin und Coenzym Q10. Es ergänzt Muskelfleisch sehr sinnvoll.
  • Leber (Rind)
    Echte Nährstoffbombe: Vitamin A, B-Vitamine, Eisen, Spurenelemente. Zu viel Leber kann problematisch werden, aber in vernünftiger Dosierung ist sie ein Top-Lieferant für Mikronährstoffe.
  • Lunge (Rind)
    Magerer, sehr gut verdaulicher Innerei-Bestandteil, vor allem Eiweiß. Kein „Abfall“, aber weniger nährstoffdicht als Leber oder Herz.
  • Pansen (Rind)
    Viele Hunde lieben ihn. Er bringt vorverdaute pflanzliche Bestandteile aus dem Rindermagen mit, dazu Milchsäurebakterien und Mikronährstoffe. Für den Darm oft positiv, allerdings auch geruchlich „speziell“ – im fertigen Futter ist das aber meist gut eingebunden.
  • Angus-Rinderbrühe (26,4 %)
    Das ist im Prinzip Kochwasser mit Fleischsaft. Es sorgt für Feuchtigkeit, Geschmack und Akzeptanz. Aus Ernährungssicht ist es vor allem Wasser plus etwas Eiweiß/Fett – völlig normal bei Nassfutter, aber man sollte wissen:
    Rein „festes Fleisch“ sind nicht 91,4 %, sondern 65 % – der Rest ist vor allem Brühe.

Pflanzliche Bestandteile & „Superfoods“

  • Kürbis (2 %) & Zucchini (2 %)
    Bringen etwas Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. In dieser Menge sind sie eine sinnvolle Ergänzung, beeinflussen aber die Gesamt-Nährstoffbilanz nicht dramatisch. Gut für viele Hunde mit empfindlichem Darm.
  • Sanddorn (2 %)
    Das ist relativ viel im Vergleich zu anderen „Superfood“-Zutaten. Sanddorn ist sehr vitamin-C-reich, enthält Carotinoide und Antioxidantien. In der Praxis: nice to have, aber kein medizinischer Wunderstoff.
  • Granatapfelkerne (1 %, gemahlen)
    Sie sind das Markenzeichen von GranataPet: Granatapfel enthält Polyphenole mit antioxidativer Wirkung. Laut Hersteller sollen sie Immun- und Zellschutz unterstützen. Realistisch betrachtet: Bei 1 % Anteil ist der Effekt eher „Bonus“ als therapeutisch, aber es passt zur Philosophie „naturnah und antioxidantienreich“.

Öle & Spezialzutaten

  • Schwarzkümmelöl (0,5 %)
    Es wird klassisch mit Haut, Fell und teils auch parasitenabwehrenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Wissenschaftlich ist die Datenlage beim Hund nicht überwältigend, aber in dieser niedrigen Dosierung ist es in der Regel gut verträglich und kann einen kleinen Beitrag zu Haut- und Fellgesundheit leisten.
  • Grünlippmuschel (0,1 %, gemahlen)
    Grünlippmuschel ist von Natur aus reich an Glucosamin und Chondroitin, die oft zur Unterstützung von Gelenken eingesetzt werden. Bei 0,1 % sind wir eher bei einer „unterstützenden“ Menge, nicht bei einer gezielten Gelenktherapie – aber schaden tut es sicher nicht.
  • Mineralstoffe (1 %)
    Das ist der klassische Mineralstoff- und Vitaminmix, der das Futter zum Alleinfuttermittel macht. Die detaillierten Zusatzstoffe (Vitamin D3, Zink, Mangan, Jod) werden separat genannt.

Zusatzstoffe – reicht das?

Laut Etikett sind zugesetzt:

  • Vitamin D3
  • Zink
  • Mangan
  • Jod

Das wirkt auf den ersten Blick „spartanisch“, ist aber nicht zwangsläufig schlecht. Viele Vitamine und Mineralstoffe kommen aus Fleisch, Innereien und pflanzlichen Bestandteilen. Die Mengen der zugesetzten Spurenelemente liegen im Bereich, wie er für Alleinfutter laut FEDIAF-Empfehlungen üblich ist (auf Trockenmasse bezogen deutlich über den Mindestwerten).

Kurz gesagt: minimalistisch, aber nicht unseriös. Man sieht, was ergänzt wurde, es werden keine „Wunderwirkstoffe“ in Fantasie-Mengen versprochen.

Nährwerte & NFE

Analytische Bestandteile:

  • Protein: 10,9 %
  • Fett: 9,0 %
  • Rohasche: 2,2 %
  • Rohfaser: 0,5 %
  • Feuchte: 74,0 %

Trockensubstanz-Betrachtung

Wassergehalt 74 % ⇒ Trockensubstanz (TS) = 26 %.

Auf TS umgerechnet:

  • Protein: 10,9 / 26 × 100 ≈ 41,9 % TS
  • Fett: 9,0 / 26 × 100 ≈ 34,6 % TS
  • Rohasche: ≈ 8,5 % TS
  • Rohfaser: ≈ 1,9 % TS

Damit haben wir ein klar fleischlastiges, fettreiches Nassfutter mit hohem Proteinanteil – so, wie man es von einem guten Premium-Futter erwarten würde.

NFE (Kohlenhydrate)

Der NFE-Wert (Stickstofffreie Extraktstoffe, grob gesagt: verwertbare Kohlenhydrate) wird klassisch so gerechnet:

100 – (Feuchte + Protein + Fett + Rohasche + Rohfaser)

Also:

100 – (74,0 + 10,9 + 9,0 + 2,2 + 0,5)
= 100 – 96,6
= 3,4 % NFE (as fed)

Auf TS-Basis: 3,4 / 26 × 100 ≈ 13 % Kohlenhydrate in der Trockenmasse.

Das ist sehr niedrig für ein Hundefutter und passt zum Bild eines getreidefreien, protein- und fettreichen Nassfutters. Die paar Kohlenhydrate kommen hauptsächlich aus Kürbis, Zucchini, Sanddorn und Granatapfel.

Calcium / Phosphor

  • Ca: 0,18 %, P: 0,14 % (as fed)
  • Ca/P-Verhältnis ≈ 1,29 : 1

FEDIAF und AAFCO empfehlen für erwachsene Hunde grob ein Verhältnis zwischen 1:1 und 2:1, ideal leicht über 1:1.
Damit liegt dieses Futter sehr ordentlich im grünen Bereich.

Ist das Futter wirklich getreidefrei?

Ja.
In der Deklaration taucht kein Getreide (kein Reis, Mais, Weizen, Gerste, Hafer etc.) und keine „pflanzlichen Nebenerzeugnisse“ auf. Der Hersteller bewirbt das Produkt zudem ausdrücklich als „getreidefrei“ und „ohne Zuckerzusatz“.

Für viele empfindliche Hunde ist das ein echter Pluspunkt.
Für eine streng tierärztlich begleitete Ausschlussdiät wäre das Futter trotzdem nicht ideal, weil mehrere pflanzliche Komponenten (Kürbis, Zucchini, Sanddorn, Granatapfel) enthalten sind – aber für den „klassisch sensiblen“ Hund ist das Rezept stimmig.

Wie klar ist die Deklaration?

Positiv:

  • exakte Prozentangaben für alle Zutaten
  • klar benannte tierische Bestandteile inklusive Aufzählung der Innereien
  • Angabe von Calcium und Phosphor
  • Zusatzstoffe mit konkreten Mengen (Vit D3, Zink, Mangan, Jod)

Etwas weniger klar:

  • keine Aufschlüsselung, wie sich die 65 % Rind nach Muskelfleisch vs. Innereien prozentual genau verteilen
  • „Mineralstoffe 1 %“ bleibt ein Sammelbegriff – üblich, aber nicht wirklich transparent
  • Marketingaussagen zu Sanddorn, Granatapfel, Schwarzkümmelöl & Grünlippmuschel sind ein bisschen „superfoodig“ – realistisch betrachtet sind das eher nette Ergänzungen als medizinische Wirkstoffe

In Summe würde ich sagen: für ein handelsübliches Nassfutter sehr transparent, mit kleinen Lücken, die man bei einem Premiumprodukt gern noch genauer hätte.

Preischeck – teuer oder günstig?

Offizielle Shoppreise des Herstellers:

  • 400 g Dose: 2,99 € → ca. 7,48 €/kg
  • 800 g Dose: 4,19 € → ca. 5,24 €/kg

Zum Einordnen ein paar Beispiele anderer getreidefreier Premium-Nassfutter für erwachsene Hunde:

  • Lukullus Naturkost getreidefrei, 400 g: ca. 4,79 €/kg (Sparpaket)
  • Pauls Beute Rind 800 g: ca. 5,74 €/kg
  • WOW Nassfutter (Premium, getreidefrei) 400 g: z.B. 2,49 € → ca. 6,23 €/kg
  • Terra Canis getreidefrei 400 g: grob 8,5–9 €/kg; 800 g liegt um ~6,8–7 €/kg je nach Sorte.

Fazit Preis:

  • Die 400 g-Dose von GranataPet liegt mit etwa 7,48 €/kg klar im gehobenen Premium-Segment, vergleichbar mit manchen Terra-Canis-Sorten im Angebot.
  • Die 800 g-Dose ist mit etwa 5,24 €/kg eher oberes Mittelfeld unter den hochwertigen Nassfuttern – teurer als Lukullus, etwas günstiger oder ähnlich wie Pauls Beute und unter Terra Canis.

Also: kein Schnäppchen, aber für die gebotene Qualität und das Marketing als getreidefreies Premiumfutter ein nachvollziehbarer Preis.

Kosten

HundgewichtFuttermenge/Tagangenommene Dosengrößerechnerische Dosen/TagKosten/Tag*Kosten/Monat (30 Tage)*
5 kg278 g800 gca. 0,35 Doseca. 1,46 €ca. 43,68 €
10 kg467 g800 gca. 0,58 Doseca. 2,45 €ca. 73,38 €
20 kg784 g800 gca. 0,98 Doseca. 4,11 €ca. 123,19 €
30 kg1063 g800 gca. 1,33 Dosenca. 5,57 €ca. 167,02 €

Praxistest mit Ylvie

Unsere Testerin:

  • Hündin Ylvie, 10 Jahre, 20 kg
  • eher sensibel und mäkelig, was Futter angeht

Akzeptanz:
Ylvie fand das Futter großartig. Sie hat ihre Portion in Rekordzeit aufgefressen – kein Zögern, kein Sortieren, kein Rumgeschnüffel wie bei manch anderem Futter. Für einen empfindlichen und wählerischen Hund ist das ein starkes Akzeptanzsignal.

Verträglichkeit:
Über eine Woche gab es täglich eine halbe 800 g-Dose, also ca. 400 g pro Tag. Ylvie scheint das Futter sehr gut zu vertragen: kein auffälliger Durchfall, keine Blähungen, kein Juckreiz-Schub – das, was sensible Hunde gern mal direkt „kommentieren“, blieb aus.

Einordnung der Menge:
Der Hersteller empfiehlt bei ca. 20 kg Hund je nach Aktivität etwa 820–860 g pro Tag.
Mit 400 g/Tag lagen wir also bei ungefähr der Hälfte der Herstellerempfehlung. In der Praxis hängt die richtige Ration aber auch von Figur, Aktivität und Snacks/Leckerli ab. Rein als alleiniges Futter wäre 400 g bei einem 20-kg-Hund vermutlich zu wenig Energie, wenn keine anderen Kalorien (Snacks, Trockenfutter etc.) dazu kommen.

Geruch & Konsistenz:

  • Geruch: ist ok, also eindeutig Hundefutter, aber nicht so penetrant, dass man gleich lüften muss.
  • Optik: grobe Stücke, man erkennt unterschiedliche Bestandteile – wirkt eher wie ein „Fleischragout“ als wie graue Einheitspaste.
  • Aus der Dose lösen: relativ schwer – der Inhalt sitzt ordentlich fest. Das ist bei vielen Premium-Dosen so.
  • beim Öffnen spritzt regelmäßig etwas Futter entgegen. Das ist etwas nervig.

Verpackung & Info:

  • Design: ansprechend, modern, sortentypische Farbcodierung – man erkennt schnell, was drin ist.
  • Fütterungsempfehlung: klar strukturiert nach Gewicht und Aktivität (weniger aktiv / normal aktiv) – gut verständlich, auch für Einsteiger.

Gesamtbewertung – unser Fazit zu „Angus Rind & Kürbis“

Qualität der Zusammensetzung:

  • hoher Anteil an klar deklariertem Rind (inkl. Muskelfleisch und wertvollen Innereien)
  • getreidefrei, ohne Zuckerzusatz und ohne künstliche Zusätze
  • sehr niedriger Kohlenhydratanteil, hoher Protein- und Fettgehalt
  • Ca/P-Verhältnis im optimalen Bereich
    deutlich hochwertiges Futter, das sich im Premiumsegment zurecht wiederfindet.

Transparenz:

  • sehr gute Deklaration mit Prozentangaben
  • klar benannte tierische Bestandteile
  • Angabe von Ca und P sowie der Zusatzstoffe
  • kleiner Wermutstropfen: Verteilung Muskelfleisch vs. Innereien innerhalb der 65 % Rind bleibt offen
    → für den Markt insgesamt überdurchschnittlich transparent, wenn auch nicht maximal detailliert.

Praxis:

  • hervorragende Akzeptanz bei einer sonst eher mäkeligen, sensiblen Hündin
  • gute Verträglichkeit über die Testwoche
  • angenehmer, „normaler“ Geruch
  • Optik ansprechend, erkennbare Stücke
  • Nervig: schwer aus der Dose zu bekommen, und beim Öffnen spritzt Futter heraus – das ist ein echter Minuspunkt im Alltag.

Preis-Leistung:

  • 400 g-Dose: eher teuer, auf Augenhöhe mit anderen High-End-Premium-Marken
  • 800 g-Dose: oberes Mittelfeld im Premiumbereich
    Angesichts der Zusammensetzung würde ich das Preisniveau als angemessen, aber nicht günstig einstufen.

Würde ich das Futter empfehlen?

Für einen erwachsenen Hund, der:

  • Rind gut verträgt
  • getreidefrei gefüttert werden soll
  • eher sensibel im Magen-Darm-Bereich ist
  • und bei Futter gern kritisch ist

… ist „Liebling’s Mahlzeit Angus Rind & Kürbis“ aus meiner Sicht eine sehr solide, hochwertige Option.

Punkteabzug gibt es bei uns vor allem für:

  • fehlende exakte Aufteilung Muskelfleisch vs. Innereien
  • die etwas nervige Handhabung beim Öffnen und Entleeren der Dose
  • den gehobenen Preis, insbesondere bei den 400 g-Dosen

Unterm Strich:
Inhaltlich überzeugt das Futter klar – wenn du mit dem Preis und der etwas zickigen Dose leben kannst, bekommst du eine sehr hochwertige, getreidefreie Mahlzeit, die bei sensiblen Hunden wie Ylvie sehr gut ankommen kann.

Pluspunkte
  • Hoher Fleischanteil

    (65 % Rind inkl. Muskelfleisch und Innereien)

  • Klar deklarierte tierische Bestandteile

    (Muskelfleisch, Herz, Leber, etc.)

  • Sehr niedriger Kohlenhydratanteil, hoher Protein- und Fettgehalt
  • Zusatz von Grünlippmuschel

    (unterstützend für Gelenke)

  • Zusatz von Schwarzkümmelöl, Sanddorn und Granatapfel als antioxidative Extras
  • Sehr gute Akzeptanz bei mäkeliger, sensibler Testhündin
  • Ansprechendes Verpackungsdesign
  • Produktion in Deutschland, Premium-Hersteller mit klarer Qualitätsphilosophie
Minuspunkte
  • Anteil Muskelfleisch vs. Innereien innerhalb der 65 % nicht genau aufgeschlüsselt
  • Preis im oberen Bereich, v. a. bei den 400 g-Dosen