Die Wirksamkeit von Aronia
Aronia enthält vor allem sekundäre Pflanzenstoffe, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und in der Abwehr von Krankheitserregern spielen. Besonders hervorzuheben sind die sogenannten Anthocyane, die für die intensive Farbe der Beeren verantwortlich sind. Anthocyane haben eine starke antioxidative Wirkung, das heißt, sie schützen die Zellen vor schädlichen freien Radikalen, die unter anderem durch Stress, Umweltgifte oder Entzündungen entstehen können.
Anthocyane können außerdem die Durchblutung fördern, den Blutdruck senken, die Leberfunktion unterstützen, das Immunsystem stärken und sogar eine tumorhemmende Wirkung zeigen. Aronia kann also deinem Hund helfen, gesund und fit zu bleiben und verschiedene Krankheiten vorzubeugen oder zu lindern.
Wie füttert man Aronia?
Aronia kann man in verschiedenen Formen füttern, zum Beispiel als frische oder getrocknete Beeren, als Saft, als Pulver oder als Kapseln. Die Beeren haben einen herb-sauren Geschmack, der nicht jedem Hund gefällt. Du kannst sie daher mit anderen Zutaten mischen, zum Beispiel mit Quark, Joghurt, Honig oder Fleisch. Die Dosierung hängt von der Größe und dem Gesundheitszustand deines Hundes ab, aber als Richtwert kannst du täglich etwa 1 Esslöffel Aronia Pulver oder 10 bis 20 Beeren pro 10 kg Körpergewicht geben. Du solltest aber immer langsam anfangen und die Menge schrittweise steigern, um mögliche Nebenwirkungen wie Durchfall oder Blähungen zu vermeiden.
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Aronia ist grundsätzlich für Hunde gut verträglich und unbedenklich, solange man sie in Maßen füttert. Zu viel Aronia kann jedoch zu einer Übersäuerung des Magens führen, die zu Verdauungsbeschwerden oder Magengeschwüren führen kann. Außerdem kann Aronia die Blutgerinnung hemmen, was bei Hunden mit Blutungsneigung oder vor Operationen problematisch sein kann. Wenn dein Hund Medikamente nimmt, solltest du vorher mit deinem Tierarzt sprechen, ob Aronia die Wirkung beeinflussen kann. Aronia kann zum Beispiel die Wirkung von Blutdrucksenkern oder Blutzuckersenkern verstärken oder abschwächen.