Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Wiesen-Bärenklau und Riesen-Bärenklau?
Der Wiesen-Bärenklau wird meist nicht höher als 1,5 Meter und hat kleinere Blätter und Blüten als der Riesen-Bärenklau. Der Riesen-Bärenklau kann bis zu 5 Meter hoch werden und hat riesige Blätter mit gezackten Rändern und Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern. Außerdem hat der Riesen-Bärenklau rote Flecken auf dem Stängel.
Warum ist der Riesen-Bärenklau für Hunde giftig?
Der Riesen-Bärenklau enthält verschiedene Furocumarine (Pflanzengifte), die bei Hautkontakt unter Sonneneinstrahlung zu einer sogenannten phototoxischen Reaktion führen: Es bilden sich Pusteln und Blasen, die an Verbrennungen erinnern. Die betroffenen Stellen sind sehr schmerzhaft und können sich entzünden oder sogar vernarben. Auch die Augen können geschädigt werden.
Welche Vorteile hat der Bärenklau?
Der kleine Wiesen-Bärenklau ist weder für Hunde noch für Menschen giftig und kann sogar als Heilpflanze verwendet werden. Er enthält unter anderem Vitamin C, Kalium und Magnesium. Er wirkt entzündungshemmend, harntreibend und krampflösend. Sie kann zum Beispiel bei Magen-Darm-Problemen oder Hautkrankheiten helfen.
Wie kann ich meinen Hund vor Bärenklau schützen?
Die beste Vorsichtsmaßnahme ist, den Hund an der Leine zu führen und ihn nicht an unbekannten Pflanzen schnuppern oder fressen zu lassen. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund mit Bärenklau in Berührung gekommen ist, solltest du ihn sofort aus der Sonne nehmen und die betroffenen Stellen mit kaltem Wasser abspülen. Danach solltest du einen Tierarzt aufsuchen.