Was ist Chrysantheme?
Die Chrysantheme ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler. Es gibt über 200 Chrysanthemenarten, die in verschiedenen Farben und Formen blühen. Die meisten Chrysanthemen stammen aus Asien, wo sie seit Jahrtausenden kultiviert werden. In China gelten sie als Symbol für Langlebigkeit und Glück, in Japan sind sie die Nationalblume.
Chrysanthemen enthalten verschiedene Wirkstoffe, die für Mensch und Tier nützlich sein können. Dazu gehören Pyrethrine, die insektenabweisend wirken, Flavonoide, die antioxidativ und entzündungshemmend sind, und ätherische Öle, die beruhigend und antibakteriell wirken.
Wie kann die Chrysantheme meinem Hund helfen?
Die Chrysantheme kann deinem Hund auf verschiedene Weise helfen. Zum einen kann sie als natürlicher Schutz gegen Flöhe, Zecken und andere Parasiten dienen. Dazu kannst du entweder das Fell deines Hundes mit einem Spray aus Chrysanthemenextrakt einsprühen oder ihm ein Halsband mit Chrysanthemenblüten anlegen. Das hält die lästigen Plagegeister fern und schont die Haut deines Hundes.
Andererseits kann die Chrysantheme auch bei verschiedenen Beschwerden deines Hundes helfen. Zum Beispiel bei Magen-Darm-Problemen, Hautreizungen, Allergien oder Stress. Dazu kannst du entweder eine Tinktur aus Chrysanthemenblüten herstellen oder getrocknete Blüten als Tee aufbrühen. Dann gibst du deinem Hund ein paar Tropfen oder einen Teelöffel davon ins Futter oder ins Wasser.
Welche Nachteile hat die Chrysantheme?
Die Chrysantheme ist zwar eine Naturpflanze, aber das bedeutet nicht, dass sie völlig harmlos ist. Wie bei jedem Heilmittel sollte man immer auf die richtige Dosierung und Anwendung achten und sich über mögliche Nebenwirkungen im Klaren sein.
Zu viel Chrysantheme kann zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Zittern oder Krämpfen führen. Das liegt daran, dass manche Hunde empfindlich auf Pyrethrine reagieren. Wenn du also bemerkst, dass dein Hund nach der Anwendung von Chrysanthemen ungewöhnliche Symptome zeigt, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Außerdem ist darauf zu achten, dass nur reine Chrysanthemenblüten und keine anderen Pflanzenteile verwendet werden. Die Blätter und Stängel können nämlich giftig sein und zu Reizungen im Mund oder im Magen führen. Auch sollte man keine Chrysanthemen verwenden, die mit Pestiziden oder anderen Chemikalien behandelt wurden.