Wie wird DMSO bei Hunden angewendet?
DMSO wird meistens äußerlich auf die Haut oder Schleimhäute aufgetragen, um Entzündungen, Schmerzen, Schwellungen oder Wunden zu behandeln. Dabei kann es auch andere Wirkstoffe in die Zellen transportieren und deren Wirkung verstärken. DMSO kann auch oral verabreicht werden, um das Immunsystem zu stärken oder Blutarmut zu bekämpfen.
Die Dosierung von DMSO hängt vom Körpergewicht und der Konzentration der Lösung ab. Die maximale Tagesdosis liegt bei 20 g pro kg Körpergewicht. DMSO sollte immer mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten verdünnt werden, bevor es angewendet wird. Die Verdünnung sollte zwischen 15% und 60% liegen, je nach Anwendungsgebiet und Empfindlichkeit des Hundes.
Die Anwendungsdauer von DMSO kann von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen reichen, je nach Schweregrad und Art der Erkrankung. Die Wirkung von DMSO tritt meistens sehr schnell ein.
Welche Vorteile hat DMSO für Hunde?
DMSO kann bei vielen Erkrankungen von Hunden helfen, wie z.B.:
- Arthrose und Arthritis
- Blutergüsse, Verstauchungen und Prellungen
- Entzündungen und Abszesse
- Wundheilung und Narbenbildung
- Infektionen wie Rhinitis, Konjunktivitis, Zystitis usw.
- Parasitenabwehr gegen Zecken
- Blutarmut
DMSO kann auch die Lebensqualität von älteren oder chronisch kranken Hunden verbessern, indem es ihnen mehr Energie, Konzentration und Wohlbefinden verleiht.
Welche Nachteile hat DMSO für Hunde?
DMSO ist kein Wundermittel und hat auch einige mögliche Nebenwirkungen, wie z.B.:
- Hautreizungen oder Verbrennungen bei zu hoher Konzentration oder zu langer Anwendung
- Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall bei oraler Einnahme
- Geruchsveränderung des Atems oder Urins nach Knoblauch oder Schwefel
- Allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeit bei manchen Hunden
- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln
Daher sollte DMSO immer unter Aufsicht eines Tierarztes angewendet werden, der die richtige Dosierung, Anwendungsdauer und Verträglichkeit für den individuellen Hund bestimmt.