Vorteile von Drüsigem Springkraut
Drüsiges Springkraut hat auch einige positive Eigenschaften, die du kennen solltest. Zum einen bietet es eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber, die in vielen Gebieten bedroht sind. Zum anderen kann es auch als Heilpflanze verwendet werden. Die Blätter und Blüten enthalten Flavonoide, Gerbstoffe und Bitterstoffe, die entzündungshemmend, antibakteriell und antioxidativ wirken können. Die Pflanze kann bei Hautproblemen wie Ekzemen, Wunden oder Insektenstichen helfen. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungen kann sie Linderung verschaffen.
Nachteile von Drüsigem Springkraut
Drüsiges Springkraut hat aber auch einige negative Auswirkungen, die du beachten solltest. Zum einen verdrängt es die heimische Flora und verringert die Artenvielfalt. Zum anderen kann es für Hunde gefährlich werden. Die Pflanze enthält Oxalsäure, die in hohen Dosen giftig ist. Wenn dein Hund zu viel von der Pflanze frisst oder kaut, kann er Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Zittern oder Krämpfe zeigen. Außerdem können die Samen der Pflanze in das Fell oder die Augen deines Hundes gelangen und dort Reizungen oder Verletzungen verursachen.
Wie du mit Drüsigem Springkraut umgehen solltest
Wenn du mit deinem Hund spazieren gehst und Drüsiges Springkraut siehst, solltest du einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Zum einen solltest du deinen Hund an der Leine halten und ihn davon abhalten, an der Pflanze zu schnuppern oder zu knabbern. Zum anderen solltest du nach dem Spaziergang dein Hund gründlich untersuchen und eventuelle Samen aus dem Fell oder den Augen entfernen. Wenn du einen eigenen Garten hast, solltest du Drüsiges Springkraut möglichst entfernen oder eindämmen. Du kannst die Pflanze ausreißen oder mähen, bevor sie blüht oder Samen bildet. Achte dabei aber darauf, Handschuhe zu tragen und die Pflanzenreste nicht auf dem Kompost zu entsorgen.