Was ist Eiskraut?
Eiskraut gehört zur Familie der Mittagsblumengewächse und stammt ursprünglich aus Südafrika. Es gibt verschiedene Arten von Eiskraut, die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden. Die bekanntesten sind das Portulak-Eiskraut (Delosperma cooperi) und das Felsen-Eiskraut (Drosanthemum speciosum). Beides sind mehrjährige, winterharte Pflanzen, die trockene und sonnige Standorte bevorzugen. Sie werden bis zu 15 Zentimeter hoch und bilden dichte Polster.
Eiskraut ist reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sein Geschmack ist leicht säuerlich und erfrischend. Es kann roh oder gekocht gegessen werden, zum Beispiel als Salat, Suppe oder Gemüsebeilage. Eiskraut hat auch eine heilende Wirkung bei Hautproblemen, Entzündungen und Verdauungsbeschwerden.
Wie wirkt Eiskraut bei Hunden?
Eiskraut ist für Hunde nicht giftig, sondern sogar gesund. Es kann ihnen helfen, ihren Flüssigkeits- und Vitaminbedarf zu decken, vor allem im Sommer. Außerdem kann es Haut und Fell pflegen, das Immunsystem stärken und die Verdauung fördern. Eiskraut kann also eine sinnvolle Ergänzung zum Hundefutter sein.
Allerdings sollte man einige Dinge beachten, bevor man seinem Hund Eiskraut gibt. Zum einen sollte nur biologisch angebautes oder selbst angebautes Eiskraut verwendet werden, um Pestizidrückstände zu vermeiden. Zum anderen sollte man die Menge an Eiskraut langsam steigern und beobachten, wie der Hund darauf reagiert. Manche Hunde mögen den Geschmack von Eiskraut nicht oder vertragen es nicht gut. Zu viel Eiskraut kann zu Durchfall oder Erbrechen führen.
Wenn der Hund Zugang zu Eiskraut hat, sollte man auch darauf achten, dass er nicht zu viel frisst. Eiskraut enthält Oxalsäure, die in großen Mengen die Nieren schädigen kann. Oxalsäure bildet auch Kristalle mit Kalzium, die zu Nierensteinen führen können. Deshalb sollte Eiskraut nicht zusammen mit Milchprodukten oder anderen kalziumreichen Nahrungsmitteln gefüttert werden.