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Fliegenpilz

Eine Darstellung von Fliegenpilz

Vielleicht hast du schon einmal vom Fliegenpilz gehört oder ihn sogar im Wald gesehen. Er ist ein auffälliger Pilz mit rotem Hut und weißen Punkten, der oft in Märchen und Sagen vorkommt. Doch was hat er mit Hunden zu tun? In diesem Artikel erfährst du mehr über ihn und seine Wirkung auf deinen Vierbeiner.

Was ist ein Fliegenpilz?

Der Fliegenpilz ist eine Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Er wächst hauptsächlich in Nadel- und Laubwäldern, meist in der Nähe von Birken oder Fichten. Er ist für den Menschen ungenießbar, da er verschiedene Gifte enthält, die zu Übelkeit, Halluzinationen, Krämpfen und sogar zum Tod führen können. Die Gifte sind vor allem in der roten Huthaut und im Stiel konzentriert.

Wie wirkt der Fliegenpilz auf Hunde?

Hunde haben einen anderen Stoffwechsel als Menschen und reagieren daher anders auf Fliegenpilze. Manche Hunde scheinen eine Vorliebe für diesen Pilz zu haben und fressen ihn gerne. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Zum einen kann der Pilz einen süßlichen Geruch haben, der Hunde anlockt. Zum anderen kann der Pilz eine berauschende Wirkung haben, die die Hunde als angenehm empfinden.

Die berauschende Wirkung des Fliegenpilzes beruht auf dem Inhaltsstoff Muscimol, der sich an bestimmte Rezeptoren im Gehirn bindet und so Stimmung und Verhalten beeinflusst. Muscimol kann bei Hunden zu Euphorie, Entspannung, Schläfrigkeit oder auch Aggressivität führen. Die Wirkung hängt von der Dosis, dem Gewicht und dem Charakter des Hundes ab.

Die toxische Wirkung des Fliegenpilzes beruht auf dem Inhaltsstoff Ibotensäure, der zu Muscimol umgewandelt wird. Ibotensäure kann bei Hunden Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Zittern, Ataxie oder Krämpfe auslösen. Die Symptome treten normalerweise innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden nach der Aufnahme auf und können bis zu 24 Stunden anhalten. In schweren Fällen kann es zu Leber- und Nierenschäden oder Koma kommen.

Die Verabreichung von Fliegenpilzen an Hunde ist nicht zu empfehlen!

Welche Nebenwirkungen hat Fliegenpilz für Hunde?

Wie bereits erwähnt, hat der Fliegenpilz für Hunde auch viele Nachteile. Er kann akute Vergiftungen hervorrufen, die lebensbedrohlich sein können. Er kann auch langfristige Organschäden verursachen oder zu einer Abhängigkeit führen. Es kann auch das Verhalten des Hundes negativ beeinflussen und ihn aggressiv oder ängstlich machen.

Es ist daher ratsam, den Fliegenpilz von Hunden fernzuhalten und ihn nicht zu verfüttern. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund Fliegenpilze gefressen hat, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen und ihm, wenn möglich, eine Antibiotika-Therapie verabreichen.

Der Fliegenpilz ist eine giftige Pilzart, die in Wäldern wächst und für Menschen ungenießbar ist, da sie verschiedene Gifte enthält. Bei Hunden kann der Fliegenpilz eine berauschende Wirkung haben, die von Euphorie bis zu Aggressivität reichen kann, abhängig von Dosis, Gewicht und Charakter des Hundes. Die toxische Wirkung kann Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfe und sogar lebensbedrohliche Schäden an Leber und Nieren verursachen. Es ist dringend davon abzuraten, Hunden Fliegenpilze zu verabreichen, und im Verdachtsfall einer Vergiftung sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.


Erfahre noch mehr über Fliegenpilz

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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