Was ist Arnika?
Die Echte Arnika (Arnica montana) ist ein Korbblütler, der hauptsächlich in höheren Lagen vorkommt. Sie wächst in europäischen Gebirgen wie den Alpen und Pyrenäen. Die Blüten enthalten verschiedene Wirkstoffe wie Flavonoide, Gerbstoffe und Sesquiterpenlactone, die entzündungshemmend, schmerzlindernd und durchblutungsfördernd wirken.
Welche Vorteile hat Arnika für Hunde?
Arnika kann bei verschiedenen Beschwerden deines Hundes helfen, vor allem bei solchen, die mit Verletzungen oder Entzündungen zu tun haben. Zum Beispiel kannst du Arnika verwenden bei:
- Prellungen
- Quetschungen
- Blutergüssen
- Schwellungen
- Verstauchungen
- Zerrungen
- Insektenstichen
- Wunden
Arnika kann die Heilung beschleunigen und die Schmerzen lindern. Außerdem kann sie das Immunsystem stärken und Infektionen vorbeugen.
Wie wendest du Arnika an?
Arnika darf nur äußerlich angewendet werden, da sie innerlich giftig ist. Du kannst Arnika als Salbe oder Gel auf die betroffene Stelle auftragen oder als Sud oder Tinktur ein Tuch tränken und als Kompresse verwenden. Achte darauf, dass dein Hund nicht an der Behandlung schlecken kann.
Für den Sud kochst du 4 Esslöffel Arnikablüten mit 200 ml Wasser ab und lässt sie 10 Minuten ziehen. Nach dem Abkühlen tränkst du ein Tuch damit und legst es auf die Wunde.
Für die Tinktur übergießt du 50 g Arnikablüten mit 500 ml Alkohol (70%) und lässt sie zwei Wochen ziehen. Dann filtrierst du die Flüssigkeit ab und verdünnst sie mit Wasser im Verhältnis 1:10. Damit tränkst du ebenfalls ein Tuch und legst es auf die Wunde.
Du kannst die Behandlung mehrmals täglich wiederholen, bis eine Besserung eintritt.
Welche Nachteile hat Arnika für Hunde?
Arnika hat auch einige Nachteile, die du beachten solltest. Zum einen kann sie allergische Reaktionen auslösen, vor allem bei empfindlichen Hunden oder bei längerer Anwendung. Achte daher auf mögliche Symptome wie Rötung, Juckreiz oder Ausschlag an der behandelten Stelle.
Zum anderen kann Arnika zu Vergiftungen führen, wenn dein Hund sie innerlich aufnimmt. Dies kann passieren, wenn er an der Pflanze knabbert oder an der Behandlung leckt. Die Symptome einer Vergiftung können sein: