Was ist Buchsbaum?
Buchsbaum gehört zur Gattung Buxus und es gibt mehr als sechzig Arten. Die bekannteste Art ist der Gewöhnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens), der bis zu vier Meter hoch werden kann. Seine Blätter sind klein, eiförmig und leicht ledrig. Die Blüten sind unscheinbar und riechen unangenehm.
Warum ist Buchsbaum giftig?
Alle Teile des Buchsbaums enthalten ein Alkaloid namens Buxin, das für Menschen und Tiere giftig ist. Buxin wirkt auf das Nervensystem und verursacht Krämpfe, Lähmungen und Atemstillstand. Je kleiner der Körper ist, desto stärker wirken sich schon geringe Mengen auf den Organismus aus. Bei Hunden und Katzen führt bereits eine Dosis von 5 mg zum Tod.
Wie erkennt man eine Vergiftung?
Die Symptome einer Vergiftung treten meist innerhalb einer Stunde nach der Aufnahme auf. Sie können sein
- Erbrechen
- Durchfall
- Speichelfluss
- Zittern
- Schwäche
- Krämpfe
- Bewusstlosigkeit
Wenn der Verdacht besteht, dass der Hund Buchsbaum gefressen hat, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Da es kein spezifisches Gegengift gegen Buxin gibt, muss die Behandlung symptomatisch erfolgen.
Wie kann man einer Vergiftung vorbeugen?
Die beste Vorbeugung ist natürlich, den Hund vom Buchsbaum fernzuhalten. Wenn du Buchsbäume in deinem Garten hast, solltest du sie so schützen oder umpflanzen, dass dein Hund nicht an sie herankommt. Wenn du mit deinem Hund spazieren gehst, solltest du darauf achten, dass er nicht vom Boden frisst oder fremde Pflanzen anknabbert.
Hat Buchsbaum auch Vorteile?
Trotz seiner Giftigkeit hat Buchsbaum einige positive Eigenschaften. Er ist sehr widerstandsfähig und pflegeleicht. Er bietet Sichtschutz und Schatten im Sommer. Er kann als Hecke oder Solitär gepflanzt werden. Er lässt sich gut schneiden und formen.
Außerdem wird ihr eine heilende Wirkung bei Hautkrankheiten zugeschrieben. In der Volksmedizin wurde er früher als Wurmmittel und gegen Rheuma eingesetzt. Diese Anwendungen sollten jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.