Was ist Kobalt?
Kobalt ist ein Metall, das in der Natur nur in gebundener Form vorkommt. Es gehört zu den Cobalaminen, die auch als Vitamin-B12-Gruppe bezeichnet werden. Die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe sind Adenosylcobalamin, Methylcobalamin und Hydroxocobalamin. Diese Verbindungen wirken wie Vitamin B12 und sind als Cofaktoren an verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt.
Wie viel Kobalt braucht der Hund?
Der tägliche Bedarf an Kobalt bzw. Vitamin B12 für Hunde ist nicht genau bekannt. Er wird auf 0,5 bis 2 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht geschätzt. Da Hunde Vitamin B12 nicht selbst herstellen können, müssen sie es mit der Nahrung aufnehmen. Tierische Produkte wie Fleisch, Innereien, Eier und Milch enthalten Cobalamine, die vom Hund verwertet werden können. Pflanzliche Produkte enthalten dagegen wenig oder gar kein Vitamin B12.
Welche Vorteile hat Kobalt?
Kobalt oder Vitamin B12 hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit deines Hundes. Es unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen und beugt so Blutarmut (Anämie) vor. Es fördert die Funktion des Nervensystems und schützt vor neurologischen Erkrankungen wie Taubheit oder Blindheit. Außerdem ist es an der Synthese von DNA und RNA beteiligt und trägt so zur Zellteilung und zum Zellwachstum bei.
Welche Nachteile hat Kobalt?
Eine Überdosierung von Kobalt bzw. Vitamin B12 ist bei Hunden sehr unwahrscheinlich, da überschüssiges Vitamin B12 über den Urin ausgeschieden wird. Eine Vergiftung mit dem Schwermetall Kobalt kann jedoch durch die Aufnahme von kontaminiertem Futter oder durch defekte Gelenkprothesen entstehen. Eine Kobaltvergiftung kann zu Verätzungen im Magen-Darm-Trakt, Nierenschäden, Herzproblemen, Polyglobulie (Vermehrung der roten Blutkörperchen), Schilddrüsenunterfunktion oder Hautausschlägen führen.