Welche Innereien darf mein Hund fressen?
Die meisten Innereien lassen sich problemlos an den Hund verfüttern. Die wichtigsten sind:
- Leber: Sie ist reich an Vitamin A, Eisen und Kupfer. Sie unterstützt die Blutbildung und die Entgiftung des Körpers.
- Herz: Es ist ein Muskel und enthält viel Eiweiß, Taurin und Coenzym Q10. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur des Hundes.
- Niere: Sie enthält viel Vitamin B12, Folsäure und Zink. Sie fördert die Nierenfunktion und das Immunsystem des Hundes.
- Milz: Sie ist eine Blutspeicherorgan und enthält viel Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Sie unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen und die Abwehr von Krankheitserregern.
- Lunge: Sie ist leicht verdaulich und enthält viel Eiweiß, Kalium und Magnesium. Sie verbessert die Sauerstoffversorgung des Hundes.
Andere Organe wie Pansen, Blättermagen oder Magen werden nicht zu den Innereien gezählt. Sie sind aber ebenfalls wertvolle Bestandteile einer rohen oder gekochten Fütterung.
Wie viel Innereien sollte mein Hund bekommen?
Die Menge an Innereien hängt vom Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand des Hundes ab. Als Faustregel gilt: Etwa 10 bis 15 Prozent der täglichen Fleischration sollten aus Innereien bestehen. Dabei sollte man darauf achten, verschiedene Innereien zu kombinieren um eine optimale Versorgung mit allen Nährstoffen zu gewährleisten.
Was sind die Vorteile von Innereien für Hunde?
Innereien haben viele Vorteile für Hunde:
- Sie sind natürliche Quellen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren
- Sie unterstützen die Funktion der verschiedenen Organe des Hundes
- Sie fördern das Wohlbefinden und die Vitalität des Hundes
- Sie schmecken dem Hund meist sehr gut
Was sind die Nachteile von Innereien für Hunde?
Innereien haben auch einige Nachteile für Hunde:
- Sie können Schadstoffe wie Hormone oder Medikamente enthalten
- Sie können bei Überdosierung zu Vergiftungen oder Mangelerscheinungen führen
- Sie können Durchfall oder Blähungen verursachen
- Sie können Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen
Wie sollte ich meinem Hund Innereien füttern?
Um diese Nachteile zu vermeiden oder zu minimieren, sollte man folgende Tipps beachten:
- Kaufe nur hochwertige Innereien aus artgerechter Tierhaltung
- Wasche die Innereien gründlich vor der Fütterung
- Führe neue Innereien langsam ein und beobachte die Reaktion deines Hundes
- Wechsle regelmäßig zwischen verschiedenen Innereien ab
- Gib deinem Hund nicht mehr als 10 bis 15 Prozent seiner Fleischration als Innereien