Was ist Butylhydroxyanisol?
Butylhydroxyanisol ist ein synthetischer Zusatzstoff, der als Antioxidans wirkt. Das bedeutet, dass er verhindert, dass Fette und Öle ranzig werden und unangenehm riechen oder schmecken. Er wird vor allem in Trockenfutter und Snacks für Hunde eingesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Welche Vorteile hat Butylhydroxyanisol?
Der Vorteil von Butylhydroxyanisol ist, dass er das Futter frisch hält und somit die Qualität und den Geschmack verbessert. Er kann auch dazu beitragen, dass dein Hund weniger anfällig für Infektionen ist, da er freie Radikale abfängt, die Zellschäden verursachen können.
Welche Nachteile hat Butylhydroxyanisol?
Der Nachteil von Butylhydroxyanisol ist, dass er in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein kann. Er steht im Verdacht, krebserregend zu sein und die Leber zu belasten. Er kann auch allergische Reaktionen oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Außerdem kann er die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen beeinträchtigen.
Wie viel Butylhydroxyanisol ist erlaubt?
Die Europäische Union hat eine Höchstmenge von 150 mg/kg Futter für Butylhydroxyanisol festgelegt. Diese Menge gilt als sicher für Hunde, solange sie nicht regelmäßig überschritten wird. Allerdings gibt es auch Länder, die einen niedrigeren Grenzwert haben oder Butylhydroxyanisol ganz verbieten.
Wie kannst du Butylhydroxyanisol vermeiden?
Wenn du Butylhydroxyanisol vermeiden möchtest, solltest du auf das Etikett des Futters achten. Dort muss der Zusatzstoff mit seinem Namen oder der E-Nummer E320 gekennzeichnet sein. Du kannst auch nach Futter suchen, das natürliche Antioxidantien wie Vitamin E oder Rosmarinextrakt enthält. Diese sind nicht nur gesünder für deinen Hund, sondern auch für die Umwelt.