Was ist Bruchreis?
Bruchreis sind Reiskörner, die bei der Verarbeitung beschädigt werden. Alle Qualitätsstufen von Reis enthalten einen gewissen Anteil Bruchreis:
- Spitzen-/Premiumqualität mit max. 5% Bruchreis
- Standardqualität mit maximal 15% Bruchreis
- Haushalts-Qualität mit max. 25% Bruchreis
- Haushalts-Qualität mit max. 40% Bruchreis
Der Nährstoffgehalt ist bei allen Qualitätsstufen gleich - die Eigenschaften bei der Zubereitung unterscheiden sich jedoch. So nimmt Bruchreis aufgrund der Bruchstellen beim Kochen mehr Wasser auf, gibt dadurch mehr Stärke ab und wird klebriger. Da Bruchreis billiger ist, weil ungebrochene Körner meist bevorzugt werden, werden die überschüssigen gebrochenen Körner z.B. zu Reismehl verarbeitet. Auch die Futtermittelindustrie greift zunehmend auf den preisgünstigen Bruchreis zurück und mischt ihn bei.
Welche Vorteile hat Bruchreis für Hunde?
Reis ist ein beliebtes Grundnahrungsmittel und kann auch von Hunden gefressen werden. Theoretisch könnte ein Hund sogar täglich Reis fressen. Wenn für einen Hund Schonkost verordnet wurde, ist Reis sogar optimal. Reis hat für Hunde folgende Vorteile:
- Er ist leicht verdaulich und bekömmlich.
- Er enthält viele Kohlenhydrate, die Energie liefern.
- Er enthält Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit anregen und Verstopfung vorbeugen können.
- Sie enthält Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie Vitamine wie B1 und B6.
- Er kann als Sättigungsbeilage verwendet werden, um den Hunger zu stillen, ohne zu viele Kalorien zu liefern.
Welche Nachteile hat Bruchreis für Hunde?
Reis ist für Hunde nicht nur gesund, sondern kann auch einige Nachteile haben. Diese hängen vor allem von der Menge und der Qualität des Reises ab. Folgende Nachteile kann Reis für Hunde haben
- Er kann den Flüssigkeitsverlust bei Durchfall verstärken, da er entwässert.
- Er kann bei empfindlichen Hunden Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen oder verstärken.
- Es kann zu Übergewicht führen, wenn zu viel gefüttert wird oder der Hund sich zu wenig bewegt.
- Er kann je nach Herkunft und Anbaumethode Schadstoffe wie Arsen oder Pestizide enthalten.