Was ist Cochenillerot A?
Cochenillerot A wird in einem mehrstufigen chemischen Prozess hergestellt, der als Azokupplung bezeichnet wird. Dabei entsteht eine typische Azogruppe, die aus zwei Stickstoffatomen besteht. In der Regel handelt es sich bei Cochenillerot A um das Natriumsalz dieser Verbindung, aber auch andere Teile sind zugelassen.
Cochenillerot A ist ein leuchtend scharlachroter Farbstoff, der beständig gegen Säure und Hitze ist. Er ist gut löslich in Wasser und Alkohol, aber schlecht in pflanzlichen Ölen. Er ist stabil gegen Fruchtsäuren.
Wo wird Cochenillerot A verwendet?
Cochenillerot A wird für verschiedene Lebensmittel eingesetzt, um ihnen eine rote Farbe zu verleihen. Er ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen und darf nur bis zu einer gewissen Höchstmenge zugefügt werden. Die Grenzen liegen zwischen 50 und 500 mg pro Kilogramm Lebensmittel.
Zu den Lebensmitteln, die Cochenillerot A enthalten können, gehören zum Beispiel:
- Chorizo-Wurst
- Lachsersatz
- Getränke
- Brausen
- Süßwaren
- Fruchtgelees
- Käseüberzüge
- Senf
- Nahrungsergänzungsmittel
- Spirituosen
Cochenillerot A ist für Bio-Produkte verboten. Sie werden stattdessen zum Beispiel mit Aroniasaftkonzentrat gefärbt.
Wie wirkt Cochenillerot A auf die Gesundheit von Hunden?
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Cochenillerot A auf Hunde sind nicht eindeutig geklärt. Es gibt Hinweise darauf, dass Cochenillerot A Pseudoallergien auslösen kann, besonders bei Personen oder Tieren, die empfindlich auf Acetylsalicylsäure (ASS) oder Benzoesäure reagieren. Pseudoallergien sind allergieähnliche Reaktionen, die aber nicht durch eine Immunantwort vermittelt werden.
Zu den möglichen Symptomen einer Pseudoallergie gehören:
Es wird auch vermutet, dass Cochenillerot A an der Auslösung von ADHS, Neurodermitis und Asthma bronchiale beteiligt sein könnte. Allerdings gibt es dafür keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege.