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Kartoffeln

(Weitergeleitet von Erdapfel)
Eine Darstellung von Erdapfel

Kartoffeln gehören zu den wichtigsten Nutzpflanzen der Welt. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde sind Kartoffeln ein wertvolles Nahrungsmittel. Sie liefern gesunde Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, die für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Vierbeiner wichtig sind. Bei der Fütterung von Hunden mit Kartoffeln gibt es jedoch einiges zu beachten.

Kartoffeln als Kohlenhydratlieferant

Kartoffeln bestehen zu 78 % aus Wasser und zu 18 % aus Kohlenhydraten. Kohlenhydrate sind für Hunde nicht lebensnotwendig, können aber eine gute Energiequelle sein, besonders für aktive oder sportliche Hunde. Kohlenhydrate werden im Körper zu Glukose abgebaut, die als Brennstoff für Muskeln und Gehirn dient. Kartoffeln haben einen niedrigen glykämischen Index, d.h. sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und sorgen für eine lang anhaltende Sättigung.

Kartoffeln als Eiweißquelle

Kartoffeln enthalten viel Eiweiß, das für Hunde lebenswichtig ist. Proteine bestehen aus Aminosäuren, die für den Aufbau und Erhalt von Muskeln, Haut, Haaren, Organen, Hormonen und Enzymen benötigt werden. Kartoffeln enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, die der Hund nicht selbst herstellen kann und mit der Nahrung aufnehmen muss. Kartoffeln haben eine hohe biologische Wertigkeit, d.h. sie können vom Körper gut verwertet werden. Kartoffeln können daher eine gute Ergänzung zu tierischen Eiweißquellen wie Fleisch, Fisch oder Eiern sein.

Kartoffeln als Vitamin- und Mineralstofflieferant

Kartoffeln sind reich an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen, die für die Gesundheit und das Immunsystem von Hunden wichtig sind. Kartoffeln enthalten vor allem Vitamin C, das antioxidativ wirkt und die Zellen vor freien Radikalen schützt. Außerdem fördert Vitamin C die Wundheilung und die Bildung von Kollagen, das für die Elastizität von Haut und Gelenken verantwortlich ist. Kartoffeln liefern auch B-Vitamine, die für den Stoffwechsel, die Nervenfunktion und die Blutbildung wichtig sind. Zu den Mineralstoffen der Kartoffel gehören Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Diese sind wichtig für die Funktion von Herz, Muskeln, Knochen und Zähnen.

Kartoffeln richtig füttern

Kartoffeln sind eine gesunde und leckere Beilage für Hunde, die du ihnen ruhig regelmäßig anbieten kannst. Allerdings solltest du einige Dinge beachten, um mögliche Probleme zu vermeiden. Erstens solltest du Kartoffeln immer kochen, bevor du sie deinem Hund gibst. Rohe Kartoffeln enthalten Solanin, einen giftigen Stoff, der in der Schale und in den grünen Teilen der Knolle vorkommt. Solanin kann bei Hunden zu Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und sogar zum Tod führen. Deshalb sollte man immer die Schale und die grünen Stellen entfernen und die Kartoffeln gut durchgaren. Außerdem sollten Kartoffeln immer nur als Beilage und nicht als Hauptnahrung gefüttert werden. Kartoffeln allein decken nicht den gesamten Nährstoffbedarf deines Hundes. Außerdem können zu viele Kartoffeln zu Übergewicht und Blähungen führen. Daher sollte die Kartoffelmenge der Größe, dem Gewicht, dem Alter und der Aktivität des Hundes angepasst werden. Als Faustregel gilt, dass Kartoffeln nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen sollten. Außerdem sollten Kartoffeln immer ungewürzt und ohne Salz, Butter, Sahne oder andere Zusätze gefüttert werden. Diese können für Hunde schädlich sein und zu Verdauungsstörungen oder Allergien führen. Wenn du Kartoffeln als Brei füttern möchtest, kannst du sie mit etwas Wasser oder Brühe pürieren. Du kannst auch etwas Gemüse oder Fleisch hinzufügen, um die Mahlzeit abwechslungsreicher und schmackhafter zu machen.

Kartoffeln sind also eine gesunde und leckere Beilage für Hunde, die du ruhig regelmäßig anbieten kannst. Sie liefern gesunde Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, die für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Hundes wichtig sind. Achte aber darauf, die Kartoffeln immer zu kochen, die Schale und die grünen Stellen zu entfernen, die Menge genau zu dosieren und keine Gewürze oder Zusatzstoffe zu verwenden. So machst du deinem Hund eine Freude und tust ihm etwas Gutes. 


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Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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