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Phosphor

Eine Darstellung von Phosphor

Phosphor ist ein Mineralstoff, der für die Gesundheit von Hunden unverzichtbar ist. Er ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, wie zum Beispiel der Energiegewinnung, der Zellteilung und dem Fetttransport. Außerdem ist er zusammen mit Kalzium für den Aufbau und die Stabilität von Knochen und Zähnen verantwortlich.
Doch wie viel Phosphor braucht dein Hund und worauf solltest du bei der Fütterung achten? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über Phosphor im Hundefutter.

Das richtige Verhältnis von Phosphor und Kalzium

Phosphor und Kalzium stehen in einem engen Wechselspiel miteinander. Eine zu hohe oder zu niedrige Aufnahme von einem der beiden Mineralstoffe kann das Gleichgewicht stören und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Zu viel Phosphor kann die Kalziumaufnahme hemmen und zu einer Übersäuerung des Blutes führen. Dies kann die Nieren belasten und zu Nierensteinen oder Nierenversagen führen. Zu wenig Phosphor kann zu einer Schwächung der Knochen und Zähne führen und die Nerven- und Muskelfunktion beeinträchtigen.

Um dies zu vermeiden, solltest du darauf achten, dass dein Hund ein ausgewogenes Verhältnis von Phosphor und Kalzium bekommt. Das optimale Verhältnis liegt zwischen 1,2:1 und 1,3:1, das heißt auf 1,2 bis 1,3 Gramm Kalzium sollte 1 Gramm Phosphor kommen.

Die meisten handelsüblichen Hundefutter enthalten ausreichend Phosphor und Kalzium in einem angemessenen Verhältnis. Du kannst dies auf der Verpackung nachlesen oder beim Hersteller nachfragen. Wenn du deinem Hund selbst gekochtes oder rohes Futter gibst, musst du selbst darauf achten, dass du genügend phosphor- und kalziumhaltige Lebensmittel verwendest.

Phosphorreiche Lebensmittel für Hunde

Phosphor kommt in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. 

Besonders reich an Phosphor sind:

Kalziumreiche Lebensmittel für Hunde sind:

Wenn du deinem Hund diese Lebensmittel in einem ausgewogenen Verhältnis fütterst, sollte er genügend Phosphor und Kalzium bekommen. Du kannst auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel verwenden, die beide Mineralstoffe enthalten, aber nur nach Absprache mit deinem Tierarzt.

Phosphorarme Ernährung bei Nierenproblemen

Wenn dein Hund an einer chronischen Niereninsuffizienz leidet, muss er eine phosphorarme Ernährung bekommen. Denn bei einer eingeschränkten Nierenfunktion kann der überschüssige Phosphor nicht mehr ausgeschieden werden und sammelt sich im Blut an. Dies kann zu weiteren Schäden an den Nieren und anderen Organen führen.

Eine phosphorarme Ernährung bedeutet, dass du deinem Hund Lebensmittel mit einem geringen Phosphorgehalt fütterst. Dazu gehören:

Du solltest deinem Hund keine Knochen, Innereien, Fisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Getreide füttern, da diese sehr viel Phosphor enthalten. Du kannst auch spezielles Diätfutter für nierenkranke Hunde kaufen, das einen niedrigen Phosphorgehalt hat.

Außerdem solltest du deinem Hund immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen, damit er seine Nieren durchspülen kann. Dein Tierarzt kann dir auch Medikamente verschreiben, die die Phosphorausscheidung fördern oder die Phosphoraufnahme hemmen.

Phosphor ist ein wichtiger Mineralstoff für deinen Hund, der zusammen mit Kalzium für starke Knochen und Zähne sorgt. Du solltest darauf achten, dass dein Hund ein ausgewogenes Verhältnis von Phosphor und Kalzium bekommt, das zwischen 1,2:1 und 1,3:1 liegt. Die meisten Hundefutter bieten dies an, aber du kannst auch selbst gekochtes oder rohes Futter mit phosphor- und kalziumhaltigen Lebensmitteln füttern.

Wenn dein Hund an einer Niereninsuffizienz leidet, muss er eine phosphorarme Ernährung bekommen, um seine Nieren zu schonen. Dazu solltest du ihm Lebensmittel mit einem geringen Phosphorgehalt füttern oder spezielles Diätfutter kaufen. 


Eigenschaften 2

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Verträglichkeit Fütterung unbedenklich

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Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊