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Gluten

Eine Darstellung von Gluten

Vielleicht hast du schon einmal von Gluten gehört, einem Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Aber was genau ist Gluten und wie wirkt es sich auf die Gesundheit deines Hundes aus? In diesem Artikel erfährst du mehr über Gluten und seine Vor- und Nachteile für Hunde.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein Sammelbegriff für verschiedene Proteine, die in Weizen, Roggen, Gerste und anderen Getreidesorten vorkommen. Gluten verleiht dem Teig seine Elastizität und sorgt dafür, dass Brot aufgeht und knusprig wird. Gluten ist aber nicht nur in Brot, sondern auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Nudeln, Keksen, Müsli oder Fertiggerichten enthalten.

Gluten ist für die meisten Menschen und Hunde unbedenklich und kann sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften haben. Gluten liefert Energie, Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink oder B-Vitamine. Gluten kann auch das Immunsystem stärken und Entzündungen hemmen.

Wann ist Gluten für Hunde schädlich?

Es gibt jedoch Hunde, die eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen Gluten haben. Das bedeutet, dass ihr Immunsystem Gluten als Fremdkörper erkennt und Abwehrstoffe dagegen bildet. Diese Abwehrreaktion kann zu verschiedenen Symptomen führen, wie z. B:

Eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie kann bei jedem Hund auftreten, unabhängig von Rasse, Alter oder Geschlecht. Es gibt jedoch einige Rassen, die genetisch bedingt anfälliger sind, z. B. Irish Setter oder Border Terrier.

Wie erkennt man eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie bei Hunden?

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie hat, solltest du zunächst einen Tierarzt aufsuchen. Er kann eine genaue Diagnose stellen und andere mögliche Ursachen für die Beschwerden ausschließen. Der Tierarzt kann auch einen Bluttest oder einen Hauttest durchführen, um festzustellen, ob dein Hund Antikörper gegen Gluten gebildet hat.

Eine weitere Möglichkeit, eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie bei Hunden festzustellen, ist eine Ausschlussdiät. Das bedeutet, dass du deinem Hund einige Wochen lang nur glutenfreies Futter gibst und beobachtest, ob sich seine Symptome bessern. Wenn dies der Fall ist, kannst du nach und nach wieder andere Futtermittel einführen und sehen, ob dein Hund darauf reagiert.

Wie kann eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie bei Hunden behandelt werden?

Die einzige wirksame Behandlung einer Glutenunverträglichkeit oder -allergie bei Hunden ist eine lebenslange glutenfreie Diät. Das bedeutet, dass du deinem Hund kein Futter mehr geben darfst, das Weizen, Roggen, Gerste oder andere glutenhaltige Zutaten enthält. Du solltest auch darauf achten, dass du deinem Hund keine Leckerlis oder Kauartikel gibst, die Gluten enthalten.

Es gibt inzwischen viele glutenfreie Futtermittel auf dem Markt, die speziell für Hunde mit einer Glutenunverträglichkeit oder -allergie entwickelt wurden. Diese Futtersorten enthalten meist andere Getreidesorten wie Reis, Mais oder Hirse oder ganz andere Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Sie enthalten auch hochwertiges tierisches Eiweiß wie Rind, Huhn oder Fisch.

Gluten ist eine Gruppe von Proteinen, die in Weizen, Roggen, Gerste und anderen Getreidesorten vorkommt und Brot und anderen Teigwaren ihre Elastizität verleiht. Für die meisten Menschen und Hunde ist Gluten unbedenklich und kann gesundheitsfördernde Eigenschaften haben. Es liefert Energie, Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe. Allerdings können einige Hunde eine Glutenunverträglichkeit oder -allergie entwickeln, bei der das Immunsystem auf Gluten mit unangenehmen Symptomen reagiert, wie Durchfall, Erbrechen, Hautausschlag und mehr. Die Diagnose erfolgt durch einen Tierarzt, der eine glutenfreie Diät empfehlen kann, wenn eine Unverträglichkeit festgestellt wird. In diesem Fall sollte der Hund lebenslang glutenfreies Futter erhalten, das speziell für diese Bedürfnisse entwickelt wurde.


Erfahre noch mehr über Gluten

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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