Vorteile von Borretschöl für Hunde
Borretschöl kann deinem Hund bei verschiedenen Beschwerden helfen, z. B. bei
- trockene, schuppige oder juckende Haut
- Allergien oder Ekzeme
- Haarausfall oder stumpfes Fell
- Entzündungen oder Infektionen
- Herz-Kreislauf-Probleme oder Bluthochdruck
- Rheuma oder Arthritis
- Stress oder Angst
Borretschöl wirkt entzündungshemmend, blutdrucksenkend, gefäßerweiternd und durchblutungsfördernd. Es kann die Hautbarriere stärken, die Hautfeuchtigkeit erhöhen, Juckreiz lindern und dem Fell Glanz verleihen. Es kann auch die Herzfunktion verbessern, die Blutgerinnung regulieren, die Immunabwehr unterstützen und den Hormonhaushalt ausgleichen. Außerdem kann es die Stimmung deines Hundes aufhellen und ihm helfen, sich zu entspannen.
Nachteile des Borretschöls für Hunde
Borretschöl ist ein sehr hochwertiges und gesundes Öl, das aber auch einige Nachteile haben kann:
- Hoher Preis
- Kurze Haltbarkeit
- Mögliche Neben- oder Wechselwirkungen
Borretschöl ist nicht ganz billig, da es aus einer seltenen Pflanze gewonnen wird und einen hohen GLA-Gehalt hat. Es sollte daher sparsam dosiert und gut aufbewahrt werden. Borretschöl ist sehr licht-, hitze- und sauerstoffempfindlich und kann schnell ranzig werden. Es sollte daher kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt und nach dem Öffnen innerhalb von drei Monaten verbraucht werden.
Borretschöl kann bei manchen Hunden Nebenwirkungen wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen oder Appetitlosigkeit hervorrufen. Es kann auch mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln interagieren, insbesondere mit solchen, die die Blutgerinnung oder den Blutdruck beeinflussen. Es sollte daher nicht ohne Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden, insbesondere bei Hunden mit Vorerkrankungen oder bei Hunden, die andere Medikamente einnehmen.
Wie kann man Borretschöl an Hunde verfüttern?
Borretschöl kann als Futterzusatz oder als Hautpflegemittel für Hunde verwendet werden. Als Futterzusatz sollte es täglich unter das Futter gemischt werden, am besten unter rohes oder gekochtes Fleisch. Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht des Hundes und sollte nicht überschritten werden, um eine Überdosierung zu vermeiden. Als Faustregel gilt etwa ein halber Teelöffel Borretschöl pro 10 kg Körpergewicht.
Zur Hautpflege kann Borretschöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, z.B. bei trockenen, schuppigen oder juckenden Hautstellen. Es sollte jedoch nicht in offene Wunden oder auf Schleimhäute gelangen, da es reizen kann. Es sollte auch nicht zu oft oder zu viel aufgetragen werden, da es die Haut aufweichen kann.