Erfahre mehr über dieses Mineralfutter und wie es deinem Hund helfen oder schaden kann.
Dicalciumphosphat ist eine anorganische Verbindung aus Calciumhydroxid und Phosphorsäure. Es enthält etwa 21 % Calcium und 16 % Phosphor und ist nahezu geruchs- und geschmacksneutral. Es wird häufig als Säureregulator in Lebensmitteln, aber auch als Futtermittelzusatz verwendet.
Calcium und Phosphor sind wichtige Mineralstoffe für den Körper des Hundes. Sie sind vor allem für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen verantwortlich, aber auch an vielen anderen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Bekommt dein Hund zu wenig oder zu viel davon, kann das zu gesundheitlichen Problemen führen.
Deshalb ist es wichtig, auf das richtige Verhältnis von Calcium und Phosphor in der Nahrung deines Hundes zu achten. Das hängt von der Art des Futters, aber auch vom Alter, Gewicht und Gesundheitszustand deines Hundes ab. Als Faustregel gilt:
Für ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis benötigt man ca. 4 - 6 g Dicalciumphosphat pro 100 g Fleisch (Rohgewicht).
Dicalciumphosphat hat als Futterzusatz für Hunde einige Vorteile
- Es kann für ein optimales Kalzium-Phosphor-Gleichgewicht im Futter sorgen.
- Es kann die Energie während des Trainings erhöhen.
- Es kann die Kaliumabsorption verbessern.
- Es wird von Allergikern besonders gut vertragen.
Dicalciumphosphat hat aber auch Nachteile
- Es kann den Kalziumspiegel negativ beeinflussen, wenn es in zu großen Mengen eingenommen wird. Dies kann zu Nierensteinen oder Herzproblemen führen.
- Bei der Herstellung können hohe Temperaturen erforderlich sein, die Energie verbrauchen und die Umwelt belasten.