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Esche

Eine Darstellung von Esche

Die Esche (Fraxinus excelsior) ist ein Laubbaum, der zu den Ölbaumgewächsen gehört und in Europa heimisch ist. Die Esche kann bis zu 40 Meter hoch werden und hat gefiederte Blätter, die im Herbst gelb werden. Die Blüten sind grün und die Früchte sind Nussfrüchte, die an Flügeln hängen. Die Esche hat ein hochwertiges Holz, das für viele Zwecke verwendet wird. Aber kann die Esche auch als Zutat für Hunde dienen? In diesem Artikel erfährst du, was die Esche ist, welche Vorteile und Nachteile sie für Hunde hat und wie du sie richtig anwendest.

Was ist Esche?

Esche ist kein Lebensmittel, sondern ein Begriff aus der Futtermittelanalytik. Esche bezeichnet den Anteil an Mineralstoffen im Futter, der nach der Verbrennung des Futters bei 550°C übrig bleibt. Die Esche besteht hauptsächlich aus Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Spurenelementen wie Eisen, Zink oder Kupfer.

Die Esche ist also ein wichtiger Bestandteil für die Ernährung deines Hundes, denn sie liefert ihm wichtige Nährstoffe für den Knochenbau, die Zähne, die Muskeln, die Nerven und viele andere Körperfunktionen.

Welche Vorteile hat Esche im Hundefutter?

Esche im Hundefutter hat einige Vorteile für deinen Hund:

  • Esche sorgt für eine ausgewogene Mineralstoffversorgung deines Hundes, die für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden unerlässlich ist.
  • Esche kann die Qualität des Futters verbessern, indem sie zum Beispiel die Haltbarkeit erhöht oder die Konsistenz verbessert.
  • Esche kann die Verdaulichkeit des Futters erhöhen, indem sie zum Beispiel die Magensäure neutralisiert oder die Darmflora unterstützt.

Welche Nachteile hat Esche im Hundefutter?

Esche im Hundefutter kann aber auch einige Nachteile für deinen Hund haben:

  • Esche kann zu einem Überschuss an Mineralstoffen führen, wenn das Futter zu viel Esche enthält oder wenn dein Hund zusätzlich Mineralstoffpräparate bekommt. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen wie Nierensteinen, Blasensteinen oder Gelenkerkrankungen führen.
  • Esche kann zu einem Ungleichgewicht an Mineralstoffen führen, wenn das Futter ein falsches Verhältnis von Calcium zu Phosphor oder anderen Mineralstoffen hat. Dies kann vor allem bei Welpen oder Junghunden zu Wachstumsstörungen oder Knochenerkrankungen führen.
  • Esche kann die Qualität des Futters verschlechtern, indem sie zum Beispiel den Geschmack beeinträchtigt oder die Nährstoffaufnahme verringert.

Worauf solltest du achten, wenn du deinem Hund Futter mit Esche gibst?

Wenn du deinem Hund Futter mit Esche gibst, solltest du auf einige Dinge achten:

  • Achte auf den Eschegehalt im Futter. Der Eschegehalt sollte nicht zu hoch sein, aber auch nicht zu niedrig. Ein guter Richtwert ist etwa 5 bis 10 Prozent Esche im Trockenfutter und etwa 1 bis 2 Prozent Esche im Nassfutter.
  • Achte auf das Verhältnis von Calcium zu Phosphor im Futter. Das Verhältnis sollte etwa 1:1 bis 2:1 betragen. Für Welpen oder Junghunde sollte das Verhältnis eher höher sein, für ältere oder kranke Hunde eher niedriger.
  • Achte auf die Qualität der Zutaten im Futter. Die Zutaten sollten möglichst natürlich und hochwertig sein. Vermeide Futter mit künstlichen Zusatzstoffen, Zucker oder Getreide.

Die Esche ist ein vielseitiger Baum, der nicht nur ein wertvolles Holz liefert, sondern auch eine heilende Wirkung haben kann. Die Esche kann bei verschiedenen Beschwerden helfen, wie zum Beispiel Haut-, Gelenk-, Atemwegs- oder Verdauungsproblemen. Die Esche sollte jedoch nicht ohne Vorsicht angewendet werden, da sie auch einige Nachteile haben kann, wie zum Beispiel Durchfall, Blutdrucksenkung oder Blutgerinnungsstörungen. Die Dosierung sollte genau eingehalten werden. Die Anwendung sollte nicht länger als vier Wochen dauern.


Erfahre noch mehr über Esche

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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