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Geflügelherzen

Eine Darstellung von Geflügelherzen

Geflügelherzen sind ein beliebter Snack für viele Hunde. Sie sind reich an Eiweiß, Eisen und Taurin, einem wichtigen Nährstoff für Herz und Augen. Aber sind sie auch gesund und wie bereitet man sie am besten zu? In diesem Artikel erfährst du mehr über die Vor- und Nachteile von Geflügelherzen für deinen Vierbeiner.

Was sind Geflügelherzen?

Geflügelherzen sind die Herzmuskeln von Hühnern, Puten oder anderem Geflügel. Sie gehören zu den so genannten Innereien oder Nebenerzeugnissen, die oft als Abfallprodukt der Fleischindustrie angesehen werden. Dabei haben sie einen hohen Nährwert und können das Hundefutter sinnvoll ergänzen.

Welche Vorteile haben Geflügelherzen für Hunde?

Geflügelherzen haben für Hunde mehrere Vorteile:

  • Sie sind eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, das für den Muskelaufbau und die Zellregeneration wichtig ist.
  • Sie enthalten viel Eisen, das für die Bildung roter Blutkörperchen und den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist.
  • Sie liefern viel Taurin, das vor allem bei großen Hunden einen Mangel ausgleichen kann. Taurin ist wichtig für die Funktion von Herz und Augen und kann vor Herzerkrankungen und grauem Star schützen.
  • Sie sind schmackhaft und können als Leckerli oder Belohnung beim Training verwendet werden.

Welche Nachteile haben Hühnerherzen für Hunde?

Geflügelherzen haben für Hunde auch einige Nachteile:

  • Sie können Bakterien oder Parasiten enthalten, die Durchfall oder Erbrechen auslösen können. Deshalb sollten sie immer gut abgekocht oder eingefroren werden, bevor sie an den Hund verfüttert werden.
  • Sie können Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, wenn der Hund empfindlich auf Geflügel reagiert. In diesem Fall sollte auf andere Fleischsorten ausgewichen werden.
  • Sie können zu Übergewicht oder Nährstoffungleichgewichten führen, wenn sie in zu großen Mengen verfüttert werden. Innereien sollten nur etwa 10 % der Tagesration ausmachen.

Wie werden Geflügelherzen für Hunde zubereitet?

Geflügelherzen können roh oder gekocht verfüttert werden. Roh sollten sie jedoch immer vorher eingefroren werden (mindestens 24 Stunden bei -18°C), um mögliche Keime abzutöten. Gekocht sollten sie nur kurz in Wasser ohne Salz und Gewürze gekocht werden (ca. 10 Minuten), damit sie nicht zu trocken werden.

Man kann die Geflügelherzen ganz lassen oder in kleine Stücke schneiden (vor allem bei kleinen Hunden). Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass keine Ringe der großen Blutgefäße an den Herzen hängen bleiben. Diese können sich um die Zunge des Hundes legen und zum Ersticken führen.

Geflügelherzen können pur oder gemischt mit anderem Futter (z.B. Gemüse oder Reis) verfüttert werden. Man sollte aber immer darauf achten, dass dem Hund genügend Wasser zur Verfügung steht.

Geflügelherzen sind Herzmuskeln von Geflügel wie Hühnern oder Puten. Sie sind eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, Eisen und Taurin. Geflügelherzen können schmackhaft sein und als Leckerli oder Belohnung dienen. Allerdings können sie Bakterien enthalten und allergische Reaktionen auslösen. Sie sollten immer gut gekocht oder eingefroren werden und nur in begrenzten Mengen verfüttert werden.


Erfahre noch mehr über Geflügelherzen

Wenn du bei deinem Hund Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder einer Vergiftung feststellst, solltest du sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Wir sind kein Ersatz für einen Tierarzt, aber wir versuchen, so genau wie möglich zu sein. Jeder Hund reagiert anders, und wir empfehlen dir, im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen oder deinen Tierarzt zu konsultieren.

Bleib gesund und pass gut auf deinen Vierbeiner auf! 😊

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