Wie viel Calciumcarbonat braucht mein Hund?
Der tägliche Bedarf an reinem Calcium variiert je nach dem Körpergewicht und Alter des Tieres. Ein Welpe braucht mehr Calcium als ein ausgewachsener Hund, da er noch im Wachstum ist.
Ein Hund mit einem Gewicht von 10 kg benötigt zum Beispiel etwa 500 mg Calcium pro Tag, während ein Hund mit einem Gewicht von 30 kg etwa 1000 mg Calcium pro Tag braucht.
Die genaue Dosierung sollte aber immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden, um eine Über- oder Unterversorgung zu vermeiden.
Welche Vorteile hat Calciumcarbonat für Hunde?
Calciumcarbonat hat mehrere Vorteile für Hunde, wie zum Beispiel:
- Es stärkt die Knochen und Zähne und beugt Osteoporose und Zahnproblemen vor.
- Es unterstützt die Funktion von Herz, Muskeln und Nerven und fördert die Gesundheit des Kreislaufs.
- Es hilft bei der Verdauung und bindet überschüssige Magensäure, die zu Sodbrennen oder Magengeschwüren führen kann.
- Es kann bei Hunden mit Nierenproblemen eingesetzt werden, um den Phosphatgehalt im Blut zu senken und die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.
Welche Nachteile hat Calciumcarbonat für Hunde?
Calciumcarbonat hat auch einige Nachteile für Hunde, wie zum Beispiel:
- Es kann bei einer Überdosierung zu einer Hyperkalzämie führen, das heißt zu einem zu hohen Calciumspiegel im Blut. Dies kann Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Schwäche, Herzrhythmusstörungen oder Nierenversagen verursachen.
- Es kann die Aufnahme von anderen Mineralstoffen wie Eisen, Zink oder Magnesium beeinträchtigen, wenn es gleichzeitig mit ihnen verabreicht wird. Deshalb sollte ein Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Gabe von Calciumcarbonat und anderen Mineralstoffen eingehalten werden.
- Es kann bei Hunden mit Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Milchprodukten oder anderen Quellen von Calciumcarbonat zu Nebenwirkungen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Durchfall führen.